Sämtliche Gedichte (Gabriele von Bamberg)
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Autoren: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z - | - Werke: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Sämtliche Gedichte
Trattnern-Wien,
1800
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Verzeichniss der Praenumeranten (P.T.):
- Se. Majestät der Kaiser Franz II.
- Se. Majestät die Kaiserinn Maria Theresia.
- Se. königliche Hoheit, Rudolph, Erzherzog von Österreich.
- Se. herzogliche Durchlaucht, Ferdinand, Herzog zu Würtemberg.
- 12 Exemplar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ein Jugendtraum
- Mir träumt', ich sass an einem Wasserfalle
- Von Wünschen matt; - vorüber flog die Zeit
- Und both', indem sie einen Augenblick verweilt',
- In einem grünumwundenen Pokale
- Aus Lethens Quelle mir - Vergessenheit.
- Ich wollte danken - wollte fragen,
- Wie diess Geschenk zu brauchen sey ?
- Doch schnell war sie entflohn, Vergessen- war mir neu,
- Ich konnte nichts als ihre Flucht beklagen-
- Da kam mit Zephir leichtem Schritt
- Ein kleiner Genius gefprungen :
- Er winkt: «Ich führe dich in jenen Hayn, komm mit!
- Schnell sprang ich auf: und folgt dem holden Jungen.
- Eh'- ichs versah,war ich im Musenhayn; j
- Es herrschte da die feyerlichste Stille :
- "Nimm -- sprach der Genius, es ist Apollens Wille -
- Diess Saitenspiel, Du wirst es nicht entweyh'n,
- Es hat die Kraft in schwermuthsvollen Stunden
- "Zu heilen durch die Töne jene Wunden,
- "Die Missgeschick und Gram dir schlug.
- "Mit zärtlich rührenden Accorden
- "Tönt es" vom Süden bis zum Norden
- "Und übereilt der Zeiten Flug/'
- Ich athmete von nun an freyer,
- Apolls Geschenk, die goldne Leyer,
- "War mein Gefährte Tag und Nacht.
- Ich sang zuerst nur kleine Lieder,
- Und sie gefielen, wie man spricht;
- Doch Mädchen lieben Dichtermädchen nicht,
- Ich sang zu laut und Echo hallt3 es -wieder,
- Was indes junge Herz sich wünscht und sich verspricht.
- So sang' ich mit umwölktem Sinn
- Theils froh -- theils klagend meinen Frühling hin.
- An einem schwülen Sommertag,
- Als Phöbus abwärts, seine Rosse lenkte,
- Allmählich sich ins Meer versenkte,
- Ertönte meiner Leyer Klag':
- "Apoll du holder Gott der Sonne.
- "Nimm dein Geschenk zurück - die Wonne,
- "Die mir es schuf, verdank ich dir,
- "Gib mir Unsterblichkeit dafür!"
- "Dein Wunsch ist unbesonnen zwar, :"Erwiederte Apoll, doch will ich ihn gewähren ;
- »Wirst du nun auch auf die Gefahr,
- Die dich bedroht, gefasst zu seyn, mir fchwören?"
- Schon stampfte Pegaus , und stutzt ob dem Verlangen,
- Von mir --- von mir Befehle zu empfangen; -- :Dass Er, der stets nur Männer trug»
- Von einem Mädchen sanft gelenkt, im raschen Flug
- Von einem Alter hin zum andern, wie ich wollte,
- Im vollen Trabe wandern follte.
- Diess wollt ihm gar nicht ein. -- - Die leichte Reiterinn»
- Gab sich indess den Schwung erhöhter Phantasien,
- Und sah mit wonnigen Entzücken ,
- Mit schwärmerischen Liebesblicken
- Schon ins Gebieth, der fernen Zukunft hin; - :Sie schmiegte sich wie Bürgers Leonore,
- In jenem Schreckenstraum am schwarzen Gitterthore,
- Im Geiste fest an ihren Trauten an,
- Und hielt statt Willhelm des ersehnten Gatten,
- Nur sein Skelet und seinen bleichen Schatten :In ihren Arm - o, grauenvoller Wahn! -
- So ging es mit verhängtem Zügel, :Unaufgehalten über Thal und Hügel,
- Im laufenden Galopp durch Dorn und Distel fort ;
- Auch luftige Gewalten, so wie dort, :Umflattern ihren Weg, hier fletscht der Neid die Zähne,
- (Ich hielt mich an des Flügelpferdes Mähne) -
- Dort knirscht die Eifersucht die Zähne müd und stumpf,
- Und hier entsteigt dem schilfbewachsenen Sumpf,
- Ein Irrlicht um uns falsch zu leiten; - :Doch es liess Pegasus mich gleiten. --
- Diess dank' ich ihm mit innigen Gefühl,
- Er trug mich unerschrocken bis ans Ziel,
- Trotz manchem rauhen kalten Winde,
- Durch ungangbare Dorngewinde,
- Zu jener Schauerbrücke hin,
- Wo die Jahrhunderte vorüberziehn; -
- Ein unverständliches Gemurmel machte,
- Dass ich aus diesem Traum erwachte
- An dieser Gränze der Vergangenheit
- Und Zukunft steh' ich nun entschlossen,
- Entreiss' die Lieder und die zarten Sprossen,
- Des Jugendkranzes, der Vergessenheit. -
- Euch Lieder, die so manchen Freund erfreuen,
- Will ich dem künftigen Jahrhundert weihen.
[Bearbeiten] An einen Freund
- bey Uebersendung meiner noch unbekannten Manuskripte
- Endlich ist's entdecket das Gehelmnifs
- Meiner Lieb'! entschleyert lieget jede
- Tief gefühlte Regung; jede Wallung
- Meines Herzens liegt vor dir entziffert ! Auch nicht
- Eine Scene meines Lebens
- Ist für dich nunmehr ein Räthsel ! Alles,
- Alles, was die Träume meiner Jugend
- Mir verschönte; was mein Auge trübte,
- Ist nun kein Geheimniss mehr! Zwar dir nur
- Und dem sanften Bildner meines Herzens,
- Meinem Vater, ach ! vertraut' ich schüchtern,
- Mit Erröthen und mit Thränen, was ich
- Jahre lang in meinem Kopf und Herzen,
- Voll des scheuen Misstrauns gegen Menschen ?
- Sorgsam barg, die centnerschwere Bürde
- Unterdrückter und verschwiegner Leiden,
- Alles ! Alles ist nunmehr am Tage;
- Auch die kleinste Falte meines Herzens
- Ist so wie mein Schicksal, unverborgen
- Eurem Aug', als guten weisen Richtern.
- Sprach zu laut bisweilen die Empfindung,
- Und verrieth vielleicht zu oft das Weib sich,
- Sagt' ich etwann allzuviel dem Liebling:
- In der Leidenschaft beredter Stunde:
- O ! so richte du mich, dessen Leitung
- Ich voll Zuversicht mich überlasse ;
- Dass nicht arg die Nachwelt mich verdamme ,
- Hohngelächter nicht mein Sang errege. —
- Abgeschüttelt ist die halbgereiste Frucht einsamer Stunden !
- Fern vom Strale warmer Liebe, wird das junge Bäumchen
- Ohne seine Stütze sinken, dorren,
- Sorge du denn, dass die halb gewelkten Blätter
- nicht des Nordes Sturm verwehe.
- Sammle du sie, meines Geistes Sprossen,
- Welche Schelsucht schon im Keim erstickte,
[Bearbeiten] Beweggründe zur Dichtkunst
- Heil dir! gepries'ne Dichtkunst - Heil!
- Nur du besiegst; das Vorurtheil :
- Was ich in Prosa unrecht finde
- Dünkt mich in Versen keine Sünd-;
- Den strengen Fordrungen des Wohlstands wehrest du,
- Und singst: den Cerberus Gebrauch in sanfte Ruh.--
- Ein Mädchen, leider darf's nicht wagen
- Zuerst: Ich liebe ! - zu gestehn:
- Denn hässlich ist die Lieb' in unsern Tagen,
- Doch die Coquetterie , der Flattersinn ist schön
- Drum weih' ich mich dem süssen Dienst der Musen:
- "Wer ihnen dient, ergiesset ohne Scheu
- Sein Herz, in ihren holden Busen,
- Und niemand stösst sich dran; man hält's für Reimerey.
- Und seh' ich einst den Mann vorübergehen,
- Bey dessen Blick mein Herz mir doppelt schlägt;
- Er ist's, Er ist's ! mir sagt, und sich nach ihm bewegt.
- So will ich singend ihm: Ich liebe dich - gestehen.
[Bearbeiten] Kennzeichen wahrer Liebe
- Nicht alles, was man Liebe heisst, ist Liebe
- Wenn's gleich Uraniens Gewänder trägt.
- Unschuldig sind des Herzens erste Triebe,
- Und selig der, der sie in uns erregt!
- Ihr Feuer wärmet sanft, so wärmt die Sonne
- Im Frühling den jungen Blüthenbaum;
- Sie ist allein der Urborn ächter Wonne,
- Und was ihr vorging, was ihr folgt, ist Traum.
- Nur sie berührt des Herzens feinste Saite,
- Die Einmal, Einmal nur harmonisch klingt,
- Und dann verstummet, wenn nicht eine zweyte
- Gleich lautende zur Antwort widerklingt.
- Sie ist genügsam, duldend und bescheiden,
- Sie zehret stets von ihrem eignen Schatz;
- Ein Wirt, ein Blick gewährt für alle Freuden
- Der Eitelkeit den reichlichsten Ersatz.
- Durch stille Selbstzufriedenheit beglücket,
- Ist sie verschwiegen, kaum dem Busenfreund
- Vertraut sie, was sie kränket und entzücket;
- Sie ist, indes die Afterliebe scheint.
- Vor ihr entfliehen die niedrigen Begierden,
- Erhabene Gedanken zeugt sie nur,
- Und machet leicht der Menschheit schwerste Bürden.
- Ach! was wär ohne sie die Creatur !
- Sie kennt nicht kleinen Eigennutz, sie währet
- Auch dann noch oft, wann jede Hoffnung flieht,
- Still wie ein Lämpchen, das sich selbst verzehret,
- Und ungesehn in öden Gräbern glüht.
- Ihr, die ihr zürnt, wenn diese saften Triebe
- In uns erwachen, eh' ihr ihnen wehrt,
- Bedenket, dass der Frühling ächter Liebe
- Oft schnell verblüht, und selten wiederkehrt.
[Bearbeiten] Impromptu in einer schönen Gegend
- Schön ist die Gegend zwar;
- Allein was hilft es mir?
- Die Quell' und Würze meiner Freude,
- Mein Adolph ist nicht hier.
- O lieber Gott ! nimm einst uns in den Himmel beyde,
- Allein dank' ich dafür.
[Bearbeiten] Auf das erste Blatt im Stammbuch meiner Freundinn
- Denkmahl der Freundschaft! dene heil'gen Stufen
- Wall' ich muthig zuerst hinan, und winde
- Dieses kleine keimende Blatt zum Kranze
- Deiner Verehrer.
- Schönere Blumen pflückt dir einst die Liebe,
- Lieblich grünendes Laub indes die Hoffnung.
- Trockne, Fanny! Thränen des Grams, den Mehlthau
- Sind sie der Jugend.
[Bearbeiten] Auf Loudons Ankunft in Wien
nach dem glorreichen Feldzuge 1789.
- Erwartungsvoll sah man dem Tag entgegen
- Der dich zurück in unsre Mauern bringt;
- Das frohe Volk fleht laut für dich um Segen,
- Und jedes Musensohnes Leyer klingt.
- Soll ich allein in dem gejauchze schweigen?
- Nicht mit dem Volk mich unsers Helden freun?
- Nicht mit dem Dichtern von den lorberzweigen
- Ein kleines Blatt auf deine Wege streun?
- So wie wir dich in wilde Kriegsgefahren
- Nicht ohne Siegesahndung eilen sahn,
- So sahn wir auch den Halbmond der Barbaren
- Allmählich seinem letzten Viertel nahn.
- Auf deinem Schutt, zermalmte stolze Mauer,
- Erbaut die Friedensgöttin ihren Thron,
- Sie, welche jüngst, bethränt, gehüllt in Trauer
- Vorm Waffenklang aus Oesterreich entflohn.
- O seht, die Braut, die ihren Freund erblickte
- Vergist beim Wiedersehn der Trennung Schmerz
- Und ihren bang' erflehten Gatten drücket
- Die fromme Gatinn wieder an das Herz.
- Der Landmann darbt sich gern sein Brod vom Munde,
- Indem er für den Friedensbringer tischt;
- Wäscht gern mit seinem Wein des Kriegers Wunde,
- Der sich den Kampfscheiss von der Stirne wischt;
Auf deinem Schutt',- zermalmte'floTze Maxier f Erbaut die Frledensgöttinn ihrem Thron , Sie, welche jUngft, bethrärft, gehüllt in Trauer, Vorm Waffenklang; aus Oefterreich entHohn»
O Celit, die Braue/ die ihren Freund erblicket, Vergibt beym Wiederfehn:derTrennung Schmerz; XJnd ihren bang5 erflehten Gatten drücket Die frohe Gattina wieder an das Herz.
Der Landmann darbt sich gern fein Brod vom Munde, Indem er fUr den Friedensbringer tifcht; Wüfcht gern mit feinem Wein des Kriegers Wunde , Der sichdenKampftchweifs von der Stirne wifcht,
Die Hand ihm fclilittelt, dann aus dem TorniiTer Den Pfeifenkopf ^rvar mrcht, undach ftopft,
Den einem Bafl^einft beym Liebsgefliiter Die fchöufte Favoritinn ausgeklopft.
JBeym Pfeifchen firömt's ihm haftig von dem Munde; Zum zweitenmal wird Belgrad nun umringt, -' Zum zwey^en;n alempfängt er feine Wunde- Indem er Gegend in die Vorftadt dringt,
22
Ein Kaltfinn, der, was Menfchen Methen,
Mit harter Stirne von üch flöfst,
Der nie von Schönheit hingertifen ,
Der, nie von Grazien entzückt,
Bey frechen feeleleeren Küflten'¦'
Nie glücklicJi iß, und nie beglückt;
Ein Zustand, der das Herz entftellet,
Ein weiter Raum, des Grabes BUd,
Pen ni& ein Stral des Lichts erhellet,
Und nie ein TUffer Traum erfüllt:
Dein Sumpfe gleich, der immer träge ,
Von Wind und Wetter nie getrübt,
Aus feinem dichten Schilfgehege
Nur faule Dünfte von sich giebt-
Wras ist ein liebevolles Leben? Ein langes sieber, das zuletzt Unheilbar wird; ein banges Schweben Xn einem fchwanken Schiff , das jetzt Auf ruhigen Gewäffern gleitet, Und Hoffnung an dem Steuer hat, Jetzt, wenn der Sturm das Meer beftreitet, Herumgeweht wird, wie ein Blatt > Bald auf ein wußes Eiland treibet, Bald nieder in die Flut iich fenkf,
Herr von Alxinger an mich,
Man fagt mir, theure Gabriele«.. Dass untrer Fräulein Schaar auf manches fUffe Lied, yrorin sich deine fchöne Seele Schön malet,'mit Verdrufs und Naferümofen sieht. "Hat ile fonft nichts zu thun, als dichten? "Fürwahr, ein Weib hat andre PEichten l "Getehrfamkeit steht ihr nicht an. "Wir haben uns in unferm Leben ,Mit diefem Zeug nicht abgegeben, ,XJnd kriegen doch wohl auch, fo Gott will,
einen Mann-" -- Erlaube mir in deiner Freunde Nahmen
Das Wort für dich zu fuhren,
Meine Damen 1
Sie haben Recht, doch Fräulein Bamnberg auch.
Zwar ist es hier nicht Landsgebrauch,
Dass maa durch Wissenschaft, die angenehm und,
milde Die Sitte- macht, Mn Theil des Menschen bilde,
C 2
Der Seele heisst; Sie haben keine Zeit Zu dieser Bildung, auch wärs Unbescheidenheit, Ja Raserey, es Ihnen zuzumuthen. Hey Ihnen wird ein just nicht feiner Seherz, Wird Schminke- Kleid, Frifur zu mächtigen Zauberruthen, ' Wodurch iie das galante Herz Von Jünglingen, die Ihnen gleichen » So fchnell, als Titans Stral ein Stückchen Wachs, erweichen. Kaum reicht der Morgen hin, um Ihr Toppeh zu baun,' Und das voll komme nfle der menfchlichenGefchcJpfe? Sich lelbft , nach Herzensluft im Spiegel zu be- fchaun; ¦ ' - Und waren wirklich ihre Köpfe Mit Babels Thurm befetzt, und mit gefärbter Luft Des DUnnttiehs überdeckt, eh man zur Tafel ruft: So wiilsten Sie die Zelt doch belTer zu benützen, Als über einen Vers zu fitzen. . Sie hüpfeten zum Flügel, übten da Das tändelnde ii dice qua e la, Das Paee caro mto fpofo, Und wenn nicht durch gesang , doch durch Mi- nauderien
In Ihrem Netz den alten Amorofo
Zu halten, .und vielleicht noch neue drein zu zieho.;
Denn diefes ist von Ihrem frühften Morgen,
(Das helfet von zehn Uhr an) bis in die fpate Nacht
Der Gegenstand von allen Ihren Sorgen,
I^as ist es 3 was üe leben macht.
Weit anders denkt und handelt Gabriele $
Sie fchmückt zuerst mit Sorgfalt ihre Seele,
Dann auch den Leib, doch einfach, mitGefchmack.
Sie fabrizirt (ein. ¦ großer Schabernack
Für Putz-und Modehändlerinnen,
Die wenig oder nichts in ihrem Haus gewinnen)
Sie fabrizirt den Putz sich fetber, wie sie auch,
ZumTrotz der fch^eiiWelt «nd wider deren Brauch,
Die Sorge für das Haus mit ihrer Mutter theilet,
lind ohne Poltern , ohne Schreyn
Auf das Gefinde sieht, im Speifekämmerlein.,-
Ja in der Küche', felbft verweilet,
Und wenn ein Stündchen dann und wann
Von ihren weiblichen GeCchäften übrig bleibet,,
Worin iie Verfe lieft und fchreibet,
So zweifl- ich, ob man üe mit Rechte tadeln kann.
Scheint Ihnen ein Cohcert auf dem Ciavier zu
klümpern , Ein wälfehes Lied, das unfre Nachtigall
Wenn AIxitiger voll edler Räch- entbrennt, Wenn Alxinger, der allgepriefne Dichter, Den TVieland feinen Nebenbuhler nennt , Wenn Er, der unbeftechbar strenge Richter, Z>zn Beyfall meinen Liedern 'zuerkennt, Den ihnen mein Gefchlecht aliein verfagte : So ist mein Kranz, an detn nur Schelfucht nagte, Mein jugendlich zwangtofes Reimtaleut , Hoch nicht verwelkt ; und nuithig fing1 ich,
wieder Die Leyer in der Hand , nun neue Lieder, Dein Zuruf, Freund, berechtigt mich dazu, Und wiegt gemach mein fchwankendHerz inRuh: Uenn meinem lang5 fchon unterdrückten Hange Zur Dichtkunfl giebt Ermunterung dein Ratin Doch , fern vom Stolz nach hohem Dichterrange, ist froh, mein Lied , wenn'? deinen Beyfall hat. Befcheiden fchmiegt, im Zirkel guter Freunde Sioli meine Mufe an den Liebesgott 9 Beßngt den Mond , begrufst das Morgenroth, Befpricht mit Blumen sich, und lä'flert Feinde Mit keinem Wort, die sie mit Sturm bedroht.
Wenn ich , trotz allem , was die Welt auch denke? Koch ferner wandelt auf des Pindus Spur ,
Wir werden uns nicht wiederfehn.
Wir werden uns wohl niemahls wiederfehn;
Denn ungleich und <He Launen und die Stunden,
Und deine Gegenwart iffc mit Gefahr verbunden.
Drum werd- ich weislich dir stets aus dem Wege
gehn.
Scheint diefe Furchtfamkeit dir etwan Übertrieben:
O J fo bedenke nur;
Wer könnte Kaltfinn üben,
Wo Schönheit und Natur
Uns nÖthigen zu lieben?
Nun denn ! -die kleinfte Luft ,. dich flüchtig nur
zu fehn ,
Verfag' ich mir ; die Welt kannt's zum Verbrechen machen-
Wenn auch Verleumdung fchweigt, kann nicht
der Neid erwachen ?
Ja , ich bin viel zu jung - und du biffc viel zu
fchön- -
Wir wenden uns nicht widerfehn»
B e m etk u tigen in L,afcy-s Garten,
x\l$ Lafcy^s Schöpfergeifl: zu diefem Paradies Den Plan entwarf , undmm es werden hiefs, Da mufste Schwärmerey die Hand des Zeichners
fUhren, Und Liebe, der er hier fo viel Altäre baut , l,iefs, als er die Natur klug mit defkunst getraut, Sich vomQlynip heraby-iim hier nur zu regieren. Die 0razienr fchrieben dann an jede Felfenwand Mit Rofenalphabet; ,->In diefen ftillen Gründen "Herrfchfc Amor unsichtbar , wer" feinen Wertfc
t ¦ . verkannt, s>TJnd feiner Macht getrotzt, der wird sie hier
empfinden---
¦f:~. ¦ '¦' ' '
Vom Tannenhain bis hin xum Thron Diänenö ¦-. ^' fchlingt ¦ ¦" ' .
Mit immer neuem Reix Entzücken eine Kette, Die Turteltaube girrt- und jeder Vogel fingt Mit PhHomelens Schlag liebeifernd um die Wette.
7o Ein grüner dualer Gang, fchmal, aber trett genug, Um treulich Arm in Arm zu wandeln, führt zur Quelle : Sanft theilf ihr Waffer sich, fo wie ein Thränenzug Von Wang1 auf Bufen rollt, ia fluffen gl eiche Fälle. Ein flauer, kleiner Raum von blumenreiche« 1 .;. Moos Empfangt den -Wa^rfall in feinen Jkühlen Schoofs. Ein ileiler Felfenhang, ehrwürdig alte ;Bäume Umkränzen diefen Sitz der Ruh- mit grüner Nacht, Wo mit dem Silfaerhorn der Gott vergnügter Träume Den Hoffmmgdofen oft im Schlummer glücklich "macht, , «Taft jedes Bäumchen trägt verjährte füfse Wunden, Die untilgbare Spur entflohner Schäferfiunden, Die hier ein treues Paar in Wonne hingebracht. Nicht fe« von hier am gern beftichten Schwanen- teiehe Beut majeftatifch fchön die h.mdertjähr'ge Eiche Die oft vor rauhem Sturm der Wandler Zuflucht .'" '¦ war - ¦¦¦'.'¦¦ . "' -
Ihr blatterreiches Haupt zum Obdach freundlich 1 dar. Im Waffei?', fo das Bild der nahen Bäum- und Strauche ZurückWirst, fpiegelt sicht der perlenweifse Schwan, Und in der Sonne glänzt der prächtige Fafan. Eiu fchünes Labyrinth von Heben und von Roten Nach englifchem GefchmacJte verworren angelegt Jsii&t Venus Sönchen ein die Grazien liebzukofen, Und reizet und entzückt, fo weit der Blick nur trägt. . Ein Bild der Duldung ifl: der Platz, wo Foren, Alexis, Lörberbaum imd fehlanke Birken sich Mit Stachelbeeren, Myrth'1 und Eiskraut bruderlich Im mannigfaltigsten Gemifch vereinigt finden. Der edle Baifambaum giefst Perlen auf die Flur, Die trockne Tanne fchenkt ihr Nadelfpitzen nur. Auch dir,, du fcheues Weib, du FreundLnn trüber Stunden, Ifl: eine Hütte hier zum Aufenthalt geweiht ; Vom Argwohn unbelaufcht , von Spähern fchwer gefunden, / Birgft du im Dunkelften des Hains dich, Einfain-,....'.' kedt'I -« '
7% Doch werhefchreibt. iie ganz die mannigfaltV gen Scenea In diefem Feenreich? - Du, große Malerinn; O Mufe, du Wirst felbft bey Schilderung des Schönen, Das hier verfammelt ist, zu einer Stilraperiiin. Darum gemach hinarizti Jener ernften Höhe, Wo aolz der Fwlilon auf ThKler niederblickt, Dass ich mit Einem Blick noch einmal Übeffehe, Was einzeln fchon gefallt, im Ganzen uns entzückt. Hier ruht der Feldherr oft, entfernt von Staate gefchä'ften, In deinen» Arm, Natur, und dann entWirst fein Geist Zum Heile diefes Staats mit neu belebten Kräften So manchen weifen Plan, den noch die Nachwelt preifr. Poch, groffer Manu, verzeih, wenn ich am - fchönen Werke, Das du hervor gebracht, doch Fehler auch bemerke. Von Jfeiebe zeugt dein Park, dein ganzer Park ; doch nur Der hohe Pavillon tragt nicht der Liebe Spur. Du ebnete/h den Weg bis an des Berges Spitze, Dem fchünen Mittelpunkt von deinem Heldenflize,
Einftfah ich -wohl mit Sehnfucht dich erfcheineu; Weil jeder Tag-mir neue Freuden gab, Xtzt bringst: du unter zwanzigen nicht Einen/ Den hingefchwundnen gleich, für mich herab/
Zwar freu" ich mich bey deinen erfreu Blinken, D$fs wieder eine Nacht vWÜherist: Doch bin ich fröhlicher, bey deinem Sinken, Weil üch ein Tag der Sargen wieder fchliefst/
Nun folgt mein Geist nicht deinem Stralenwege Mit jenem unaufhaltfam frohen Muth: Ich fchleiehe hin im Schatten- einfam - träge, W Und fürchte mich vor dejner Mittagsglut.
Zwar wacht kein Argus nun, mich zu belauern, ICein Doonerw^Tt^^halle^ mir zu drann r Doch fchllefe? ichfefl «eh JJelba in meine Mauern Vnd mein Gefühl in meinen Buten ein^
BeinStralenkranz dünkt mich einLampenfchimmer, Ein Wie^erfchein verlorner Seligkeit: In andern Zonen ist vielleicht ^dein Flimmer -Bin BJick, 4er triih^ Wolken bald zerÄtetit,
94. Gram ihr GeßcKt ; £e klagt um ihren fernen Geliebten , Selbft beym feftüchen Tanz umschwebte üe Lycidas Bildnifs. -¦- Lafst uns,rief üe den Mädchen, im Schatten de- % Ulmen uns fetzen, JDaft dieiinkende Sonniö mitPivrpur die Wangen ung innle. Alfo sprach sie ,-und fetzte üeh hin: ihr folgten ..,jp t , die Mädchen, X-agerten üch in das Gras; dann sprach die sanfte Semirü;..-., Mädchen, wollen wir nicht, jetzt , da die Kühle des Abends Und die ruhige Flur zu fröhlichen Spielen uns laden, RingelbluRien uns pflücken, die hier mit pflaumigen JUüthen Uings das Gras durchzittern, und niedliche Ketten . uns flechten; UnterdeiTen wir flechten, mag jedes ein Liedchen uns fingen , Oder wir fingen im Chor, wie jUngft im Garten Aglajens,; Ja, wir fingen im Chor ! fo riefen die Mädchen zufammenSetzet euch 'rund herum , sprach Aglaja ; cüefs flreiiige Bündchen, Das zum Abfchiedsgßfchenk mir jüngft mein Daphnia gegeben, Xiohne das Mädchen, das dann .die längste Kette geflochten. Zierlich wechseln im Bande die blauen und gelblichen Streifen In dem weifsen Grund, Ich trug es beftändig im Bufen , Seit es Daphnie mir gab. Diess fetz' ich euch - Maidchen, ÄPrelfe. Alfo sprach fte , und ^izie lilffi zun .'¦-.> ^f^^-;- Seftev Jetzo hatten di^Mädchen den Schöofe voll Blumen gepflücket , Und mit kiinftHcher Hand die Ketten zu flechten begonnen- ^ Aber Semira erbub die sanfte silberne Stimme: Schwärmt ihr muntern Abendlüfte Durch der Saaten waltend Meer, Tfagfit füTse Blumendüfte Auf den Fittigen einher I Ach, Ä trocknet niclit die Thrh-nen9 Da ihr gaukelnd um mich schwebt:
96 Kühlet nicht- das hcifjse Sehne«, Das den Bufqn raÜlos hebt! ...,. A. I l e~ Auf! -windet die blumigen Ketteben, TJad singet den Rundgesang, Mädchen! Schon ßnlcet die Sonn- in das Meer ; Schon ¦y&$i$l&ijl^ Schatten > Und von dc^i Bethauenden Matten Weht lieblicher Wohlgeruch her. '=;¦ :--:v'- ¦¦¦¦" ^ "Xan dec X-inde dunklen Zweiten Wallet flifser Tjust umher, Und in einem luftigen Reigen Tanzt um sie ein Mückenheer. Schöner dünkt mich keine I,inde Uttd keb Baum im ganzen Hain; ? II>enn es jgruh in ihre Rinde H>u^hni» ;;me #e^r3S^^m^n- -ein- Auf! windet die blumigen Kettcheii! &c+ C h Z o e- Feurig glänzt nach heitern Tagen SpSfter Abendröthe Glut; Flammend hebt der goldne T^geifc.-^ Xftäns, üeh aus blauer Bliuh.
9?
Aber feuriger > als beyde - Glänzet Thyrlis Augenpaar i Rabenfchwatz und weich, wie Seide, Wallt fein lockigt Ringelhaar-
All e> Aufl windet die blumigen Kettchen &c»
M elida- Wenn vom Himmel Pajnmriitig finket > Nebel sich aus Wiefen hebt > Hefperus am Himmel blinket> Und der Thau an Blattern bebt i O ! dann kehrt , mich zu befucljen> Lykas von der; Mim ¦¦#S#Üte&> Und im Schatten jener Buchen Singen wir der Liebe Glück»
All e- Auf! windet die blumigen Kettchen &e- .Doris» ^reundtenafi! die du diefes Leben Mir mit Blumen übeistreut- Die du Daphnen mir gegeben, Dir fey diefea Lied geweiht! Bey dem erften Blick verstandeij ünfre beyden Herzen sich ;
98 Harmonie und Tugend banden. Fester flets an Paphnen miclw Alle- Auf l windet die blumigen Kettchen &c- Z-yko ris, Allzujung zu Amors Plagen, HUpP ich nochmit leichtem Sinn, Wie die Bien- in Sommertagen 7 Durch des Lebens Morgen hin. Unter Spielen, unter Scherzen Schwindet jeder Tag zu früh: '0nd felbft meine kleine Schmerzen , O ! wie bald vergehen die! Alle. AuF! windet die blumigen Keftchen &c. Jetzo fchwiegen die Mädchen : die Ketten waren V Vollendet. Wer hat die Hngfte 1 fb rief Aglaja i meffet die Ketten i tTnd sie maflen die Ketten; da band sie das ftrei- fige Bh'ndchen Doris ins schwarze Haar ;¦ sie. hatfd die längste Von allen. Wifst ihr, sprach Semira, wir wollen, zum t>enk- mnal des Tages ,
XI7 DVe Sanftmuth zog dich flets mit Sorgfalt auf Zu meinem, und zu vieler Menfchen Glücke: Die iwn^e Freude lacht3 aus .deinem Blicke 3 Und ftreute Rofen deinem Lebenslauf.
Beßändigkeit, die dir den Nahmen gab , Verfah dich aucl/ mit^ ihr^ pgenfehaften-geßiindigkeit teSnt fcets die Tugendhaften ; Drum wandle fort an ihrem jHumenftab.
Die Freundfchaft fchlang um dich ihr #arke-s £ar-f; Das, gleichgefchaffipte Seeleist feft «nrwindet, Diess Band- das jh^ch ZeÜtlebens^Dir verbindet, Knüpf- unauflöslich runfer Herz und Hand,
Die Liebe wuchs als Kind mit dir empör , Und das Verdienß hob dien zu jener Höhe,;., Auf der ich jetzt dich mit Entzücken fehe, Weil die Monarchinn dielt zu ihrem Dienft erkohr.
Die jüngfte Schwefter der drey Grasten,
Befcheidenheit gab dir den zarten Schleyer:
Du trägft ihn noch - Diess macht dich doppelt
theuer; Penn rlur durch ihn ftrahlt jede Tugend fchön,
Viv . / "
X28 Bey Ueberlendurign meines 'Portraits,
IÖ9 Aus "feinet Faflimg trltigt - ätts feinen Träameri " wecket, Mit Kaltfinn oft entfernt, mit niedrer Mifsgunfl necket- Den füffen Hang nach dir, fuhpi^y Xh.oi-heit nennt> Und mir die Schwärmerey , die mich entzückt j missgönnt- , Was das Verhängniss trennt- foll- Sympathie vereinen- Drum lafä uns immerhin beglücktcxßyn alsßheinen ! K.iifs\ in Ermanglung-meiner, mein Portrait; GenÜgfamkeit allein ist fähig ztt beglücken, Darum begnüge dich an deü gemalten Blicken, An Um. verschwiegnen Mund , der keinen Kuft verrKth> (Doch, leider, auch den wärmften nicht erwiederO Dil? keinen- Vorwurf macht, durch Mifstf aim niö erniedert, Mit gleichet Zärtlichkeit dich duldet, yrie du bist- - Ob Diess dem Bild wohl zu -verzeihen ist? «
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Fr a g e n an mei(n sichickfal,
O Schickfal! mufsteft du mein Herz mit IAeV
erfüllen , Mit Liebe fUr den Mann, der m\p die Seufzet
ftillen , ..;'¦; J$leThr&ien trocknen,^:; e f-lJ! ausgepreßt? Und bin leb nie ein Gaft bey Amors Wonnefeft- Lernt' ich den edelCten der Männer darum kennen, Um stets von ihm verkannt , im Stillen nur;au
brennend Soll diefes arme Herz der Jugend befte Kraft Verfchwenden in dem Streit mit Pflicht und Lei-
denfehaft? Und foll ein Mann, wie Er, verfehn mit taufend
Gaben, Von taufend Fehlern frey, denEinenFehler Haben: Dass er mich Liebe lehrt, die SchUlerinn nicht liebt, Und durch Entfernung nur dieRuhy ihr wieder
glebt?
136 Begleitung zu einem verblüheten Rofenftock, 4-? W ic h , mit künftlichen Jltijn^ geziert, dem Geber ] Flora felbft fo manches FrUhUiigsjaKr Durch eines Freundes Hand für mein Vergnügen fovgte,, T , Die erften Rofen flets zu meinem Feflgebabr, Und güt'ge Nachsicht nur die lange Schuld mir borgte : So wünfcht- ich nun zum Dank, dem zarten Ro- -;, fenftraneh 3 An dem nur noch die grünen BlJCiter leben .-¦'. Die Heize der Natur durch Kunfl: zurückzugeben; Bis Ubers Jahr ein sanfter Fruhlingsh;nveh- Ein holder Sonnenblick die nachgeahmte Blume Von ihrem 3Platz verdrängt, und der Natur zum Ruhme Dem Aug? des Kenners Tagt: ,,Tch diene zum Beweis» ^Natur fey mächtiger, als Kunß und Stümperfleifs/-
---«:
- $m einen flöterifpieler-
¦¦-¦%£> Q---: 10 meine I-eyeir Viel zu fchwacli ; Ick jfcüfstfe"'0^ i^^::S^irife:t:'Sphäre feiwingen: Und ich fing- immergern nur meinem, Herzeh nach. Erwarte dann von mir kein herrliches Gedicht, Das dich unft erblich macht: -; Empfindung fchmei- chelt nicht. Ich wetfs- du Haft a\Ie 1\iacht, eile' Herzen zu bezwingen : "Was Worte nicht vermocht » wird deinem Spiel gelingen. Bald heheft du des Hörers Phantafey V Bald, fchmelzeft du fein Herz» in sanfte Schwar- merey: . IDu inachft fcey deiner Flute Tönen JEntzweyte Freunde iicH verföhneu; Und Überzeugefi: uns .mit leichter Müh3: Die Freundfehaft fey ein Kind 4er Harmonie»
Mit Artigkeit Kaffee zu trinken, Auf weichen Sofen fleh recht adelich zu blähn, Des Gatten Zuversicht mit fchlauer Kunfl zu tiiufchen , Und wackrer Leute Ruf mit Anstand zu zer- fleifchen. - Wenn meine rohie Zeichnengr dir laicht miMä'Ut, fo vergönne mir, O fUfse Scliwefter der Kaminen, - Die jotannichfaltigeri."§ch^i^trungen uri4:Scenen Det unverkUnÄeJteji Natur, Die hier zu Land mir zu Gesichte kamen, Mit ungeübter Hand, im Schattenriffe nur, ¦ Auf diefem Blatte nachzuahmen I Wie irian aus Wäifchland sich dem-rauhen Horden naht, Und der berühuiten, Vaterftadt £>eslockeren Catulls ; Cder, hier, bey manchem filfsen &edichtchen, d^em es noch an Politur gebrachtu' Nach altrer Dichter Art die Nägel sich zerbiffen) ¦'¦. Den RÜeJcen ke^hrt, t^Ürmt allgemach Die Er de ßch ejcpp or ? und fw olkenhoch e.rh eb en > - Von, grauen Nebeln rings umgeben - ;¦ Der Berge Häunter ßcjt- die Wälfchlands milder Luft Den Eintritt in Tyrols verwachfne Thal er wehren, Es tfeiht sich Berg an Berg : des Thaies enge Kluft, Voll finftrer Tannen, gleicht der Heimat wilder BKrert» Hier richtet fenkrecht sich bis in der Wolken Saum Die fleilsie Steinwand auf, aus dere-i dunkler Rtt£6 Einsiedlerifch ein halb verwelkter Saum Empor zu wachren firebt; dort ftreckt die nacktfe "'....' r Spize Ein traurigkahler Berg ernpor, fr r Den grünlichgelbes äIoos und graue- Kies um- nullen» Aus feinem Rücken ragt ein Felfenftück hervor, - Und droht , zum Sturze reif, der Tiefe Schlund tu füllen, Des Thaies Raum iffc dicht mit Steinen übertat, Aus denen Hie und da, ein DistelÄra.uch enttteht. Es herrfchet weit und breit ein fchauerlicheä Schwelgen : Vergebens facht man mir ein Huttchen zu erfpahn- Nichts regt sich rings umher: kaum ächzt ein VÖ-' /;¦ gelcheri - Auf halbentwurzelter gefpaltner Bäume #w£igen» ,,ta Wie freut- ich mich, als diefes wü&e Land, Mit fduofem Felfenhöhn , gleichwie mit einet Kette , XTjnfchloITen » mehr und tnehr vor meinem Blick verfchwand, f.1 XJad mich de?) f^chmalen Thals gewaflerreiches In dem» umfchanzt von hoher Berge Damm, Sieh Royereit, Xrient, und Botzen ."¦¦.'.¦'¦ - "Verbergen, beydetfeits in feine Schalten nahm 1 Zwar fchelnt die Brdr auch hier verwildert; denn es trotzen ütfoch, fcNichtenweif- in blanken Schnee verhüllt, Mit Tannenbäumen dicht und -wild Bewachfeh, und-mit 'VVol^enfchleyern Bemäntelt, fteile Reihn von rauhen ungeheuern Gebirgen um t n$ um den nahen Horizont- Es flürzen hraui^ide ;mit Schanm bedeckte Bache Sich rafch von Fels auf^elBhlnivnter in die Fläche: L>och ist der Boden rings hepßanzet und bewohnt. Bald blinkt ein Meines £>orf , bald einzeln eine Hütte, ¦ Bald dexxerfallne XUrnipf von einem Rltterfchlofs Durch fcfcattichites Geftrauch, bald weidet forgenlos Ein Schafhirt feine Heerd- auf eines Hügels Mitte- ; Aus diefem langen Thal imd feiner Haine Grün Zieht nun der enge Pfad lieh gegen Brixren hin» Hier wird, Qbwohl auch da nicht weniger gigantisch. Das,waldigte Gebirg lieh in die Luft erhebtj Und oft fem Gißfei frey aiiF niedern Wolken schwebt, - Die Ausfi ch t um und um vi el hell er» und röman tlfch Von Beet zu Beet bald Iklbi- bald bräun > Bald grün bemalt, Erweitert sich das Thal, durch das die Eifak wallt. \ An KLorri und R,eben ceich,,e^rltöh$m:ilnt^fenwei£e Sich muntre^Alp'Ä^Älg^ Hler/zejgjtjsin Sommerhaus feinro th gefärbtes Dach: Dort gleitet sanft, ein diVberheller Bach - - Den Hang des Bergs hinab, und waffert eine Wiefe: Kurz, diefes holdeiThal gleicht einem Paradiefe, Doch all en diefen Reiz und mehr aÄüBev- Des Hügels Anmuth weifc> auf welchem Ambras . - ¦:.. :;'.'¦ : ^ liegte Hier hat das Auge Raum , lieh rings an Matten, .,, "W:-::;:; V",W -" ¦ AU«5n, :...:,¦¦¦,:¦- Fruchtfeldern, Rebenhöhn , und Quellen fatt zu fcliauen, Diess alte SchttJCschen HFs, wo an der Schwa- nenbruft Der fchbnen "Welferinn im Taumel flifser Hüft Eiiist Herzog Ferdinand fo gerne {ich verfäumte, Als -er/- trotz feines Vaters Drohn, Und, Philtp »inens J ^nd> b-jr Tag- iIir au- ^«» Thron : Und Nachts in feinem Bett' ein Meines Plätzchen O Freundinn! wenn ein Mann Von deutfcher Biederart Bald das, was Ferdinand einft Philippinen ward, Auch dir wird, und dich liebt, wie treue Gatten - - lieben, So denkt dabey an den, der diefeg Elatt ge-¦'.',"" fchrieben, y . ..... Und mit dem warmen Wuntcn- es fchliefst, Einit im zufriednen rtreis Von Kindern dich zu ¦ , -fehen, Die mit Entschlossenheit die Bahn der Tugend gehen, Und gut und edel find, wie"- ihre Mutter ifh Äntvort i an Fneuild Rätfbhky. in Kein Rubens Jtann in feinen fchönften Bildern ¦ ¦ ¦ .-;.".,vM.:ti.; \; Uns Tonuoni's Tön mit hellen Farben fchilder/n, Und TomionTs kunst Wird nie vermögend seyn, Zu fingen Rubens Malerey'ri: ¦ # . ' Dir könnt- es nur, o Freund gelingen, Ein Bild antehauend - lebhaft.^$$&&,"-- , So -äAts[xtim':'ii^^%^^^^^^n- Zugleich, xu malen und zu fingen i ' IDiess hab ich, als ich elhffc dein Lied empnrig 9 .'¦¦.. gefühlt: Nimm hier nach langer'Zelt Diess fchwache Ge- - genbild. Jetzt da mein Geiß die höhern Regionen Nicht mehr äurchÄreist, ÄiÄm ich S chwärmerinn röer Sfelbfterhaltungsürltcht; gehorchend , mich zu ¦ fchonen, Und in dem hteäern"ltäuih des öden 'thals in wohnen, Cen'dthigt bin, ist all mein Dichterflug dahin» Um leichter mich-empor zu fehwingen, Erklettr'1 ich manchen Berg und manche fteile Höh-, XJm da Begeistrung -u erringen- Allein nmCoilft, - JQrura lafs mich was ich feh- ITnd in erhabnem Styl geEnnt war zu beinigen, In Watten ohu^,^ Des Dichterdialekts nun zii Papiere bringen. '- FreundV Ißit zehn Tagen, weiMch hier Am Segensquell der Jtenweilichten Hajaden Im weltberühmten StädtpheA Baaden, r Und fchreibn auf eines Bergs umwölkten Oipfel Dir ! Nicht Krankheit, frreundi hat mich Jhieher ver- fchlagen , Ich hin nur blofs Begleiterinn Der heftenÄutterv die, indem sie felbtt für Plagen Des Körpers iAndtiing facht, auch meinem Schwer- Au^heUeriide Zerftreuiing zu gewähren Befprgt ist- - Kindlich fromm lafs ich ihr gern den Wahn, XTnd um ihn ;nach Gebühr zu ehren, Stell- ich fo gut ich kann , mich froh und mun- ter an. Poch wKre nicht y,om Aktenstaube , : Sich abzufpülen auch mein biedrer Vater da, Und meine Herzensfreundinn nah-: Ich würde bald dem Ueberdrufs zum Rauhe, Denn was Blumauer einftens fchrieb, Als Hypochonder ihn zu Salzburgs He Usuell trieb; "Dass dort, fo wie im Himmelreiche, ,,Im Baad e n Tag dem, andern gleich^ -«- Find ich genau auch hier o Freund, ¦>¦. Wo sich die fchöne Welt vereint. gedenke was mk übrig bliebe»;'-;:¦,¦;:,¦ ;^ l..j^4; ,:¦ ' Wenn ich »IcB^JS^I^^ Man fleht um <5 Uhr auf, fchlieft in ein Biiad- gewand, ¦. ¦ s Steigt in die un^eheiire^ön^e, Taucht sich hinein ins Meer der Wonne, Schwimmt eine Stunde drinn:, fteigt halb^ärkt ans JLand , Und kömmt voll Schlaf f a^ Jlaui^, wo Javas Braune, Bohne . Mit frifchgemolknem Sahn"' und Milchbrod, das Vergleich dem Gaumen befTer fchmeckt ; , ÄI3 in der dumpfen Stadt, den Reiz der Bfsluftwekt; '¦¦¦¦¦'.:" ' / ¦ Dann fenk&t man die müden Glieder In ihre Kuheftätte wieder, Schläft, oder lieft ein Zeitungshlatt Nebft einem Brief von Wien, um fahft ßch einzuwiegen; Dbcn beydex Inhalt iß; lin gleichem Älaafs oft matt , Und frofHg - oft bepakt mit einer Fracht von ¦¦¦'<"¦?'¦'¦:¦¦ '¦'" ¦.'¦'lüi^'gen. Nach dieser Paufi£ lieht man sich am Putztirch ari, So gut und fo galant man kann. Wenn, ich nur halb geputzt noch manche Höh' erklimme, Ruft mittlerweile fchon die Stimme De$ Herrn zur letzten MeiTe Kin, t&o ich nicht oft der erften Eine bin. Dann z^e'n%^ ^gfeit Vordem Himmel Das bunte iröhlicIie^G^wlmimet - ' - ¦ . ¦ ¦ ,'.¦¦ '¦¦¦ Im Park zur Xä'fterichule hin > Wo ich Faft stets der Letzten Eine bin- Ein Park?' - fo nennet man hier den Therefengarten y Wo fleh die Liebenden und BadegaiF erwarten- Da die Natur ftieJmütterlien. und karg Es einft verfah hl$x Ba%me zu erzeugen- '"$o schuff JUK«nfiruin dpch dem Mangel vorzubeugen^ ; , Auf Rebenhügeln einen Parle.-- --¦ $o Klein er ist,.fo dient er:dpcjb de n GKflens Die in der fegend ßch thells laben , theUs auch .-.'.'¦ .,. nja'ften v
Wenn b r enn end he i fs d i e Somm er fo nn $ flr afilf, '7\\m angenehmen Ayifen^Ii^tv ^; ' Er fchützt vor Tchwüler Mittags hitze Und gönnt ein Xaubdach mir zum Sitze- t - Wo ich allein;» ganz unbemerkt und..j^l^^ -.a \ Seh% 'aber ri£ch$,^ÄJ{^ Am Fufs des Bergs, aui- dem i<sh fitz- und dichte, Verklindiget ein IV^arkftein die Gefchiclite Vom Ursprung diefes Quells ^ und deffen,B«ilr Ein^Sieg elftem vor Alters eingegraben, pient zum Beweis, Dass tchon zur Zeit /^rajans, die Römer, iieh in diej££l£aad begabeix- Des Alterthumes Monument Verlaffend, wenden mejn^ ^J^ke Sich weiter und er£gah-n l^eihränt --. Hier Herrmanns Enkel an der Kriike ,
Und dort Gott Amors Dienerfchaar;
Den fo viel Qnfex Jtin f l$ Jahr
Der wilde Mars an diefe Quelle fendet,
So vielen klebenden verfpendet
Auch der Hajade Hand der Quelle HeÜungsbad:
Doch Wundert > die der Gott des Kriegs gefchla- v
gen hat- Heilt ße weit siche#er., als jene Seelenfchmerzen Der Liebe, die oft 'iiut'Äe^'^'o'&e-illgßn-'^antii" Verborgen trägt den Dorn im Kunden Herfcen
So 'raMt!he-#^ u---i^'-":
JSr höret nicht de- Stiqtraev die ihm titft/
Versenkt in feines Grames Kluft,
Sieht er des Lebens Licht yerfchwlnden/
Und unterm Druck de^SchicÄts, das ihn beugt,
IVtehrt sich fein Lei# r ifite
Art fbichen Kranken geht der hefte Rath ver-
Ibren^ '[""' .
Vergebens böuth 4i% ^reiindfchkft fetbfC die Hand %m Leitung und zinh Tröft ^- zum Unglück blofs
gebohxeh
Veifchmäht der Leidende ihr dauerhafte^ Band-
Verdammt alfeiri das Leben durchzufallen
Hört er v^ori fern in feinem Labyrinth
Pen Donner ffim entgegen hallen
Urid bleibt fUr feine Itet&mg blind.
5ein Schickfal einfam zu erwarten
Steht er im Sturm des Weltgetümmels da
Dem edlen Eichbaunt gleich , der einen Königs^
garten Binff Zierde gab, doch Uzt wellet-und dem Stur-
ze nahr Verlanen fleht. - Ach! des Geschickes Schranken Emreifsen wäre Wqlilthat hmr 1 ;^-w >-- . ¦ Hein kühner Geiß erlieget dem. Gedanken Und zeichnet eng're Gränzen mir» In dieser Stimmung fchlich ich finnead hinzurKIaufe, Die, die <entzüc&eäf$e derMß&ffiÜ^ ümieistiefst- Achl meine Phahtafle? Ä Jiier fa gans zu Haufe; , Hier winkt die Ruhe, die ich oft vermifsti Hier fchmilzt mein Drang in fehnüches Verlangen Nach der Erfahrung weifern JElath! -- -- - .- Schon kömmt de- Mond heraufgegangen Und Wehmuth folget feinem J?fad#
In feinem filberblafTem. Lichte % Worinn für mich Erinnrun^ glüht., .Erfcheinet mir mein Frühling abgeblüht, Wie eines Malers längft verlofchene GeCcNichtöv Die rnan mit FirniJ^iiibevzieht, Sein Strahl bricht sich am alten Ritt er fehlte' Bas unerfchüttert dort bis an, die ^Wolken it'öfst, Und Mannendes Gefühl fair das Erhabne- Grosse Der flillen Wandlerinn in ihren Bufen ftöfst ^ . Gleicht es auch nicht dem anmuthsvollen Hügel j Auf welchem Ambras liegt, den du fo fchön. gemalt, - Bin düftrer Genius mit ^aifb&heiztem FlUgel Zieht mich ins Thal herab mit maglicher Gewalt --Eüt£e rnt lim!ch ;meh4 und t me br von ,w ünfchens- \verthem £ie&e Das mir der Vorfircht Schliifs zu weit hinaus ge~ fleckt» Und tmeerdriickf die mächtigen Gefühle -- Indem er sie mit WolkenCchleyern deckt- Hie wird von mir der Mine Wunsch erreichet Womit de^Meisteiaiöd voll edler Wärme fcMiefst; Wo ist der Mann- de^^ Ferdinanden gleichet > Der treugeiinnt fein Weib allein mir Jküfst? »- Bis itzt hab ich ihn nicht gefunden, Und hin zum Suchen fchon zu xnntt -- Mein Sommer ist nun bald verfclrwunden - Und meirie^ Lebens SpSitjahr nah't. Drum eil3 ichy Freund - den andern zu erfüllen, Kh5 mich der'Winter Überfallt.- Und fende mm der Freunde Wuwfch zu fttljen, Die Kinder meines Geists hin in die weite Welt. Bald witft du mich im Kreis von diefen Kindern fehen, Die - ohne Ferdinand das &icht der Welt begrüfst, Die r-- mit Entfchlöffenheit die Bahn der Kritik gehen, Doch fchwach und zärtlich find»-- wie's ihre Mutter ilh Der Schwef ter ribund - an Fanny.'
Grabes Rsnd^ Mit tTnerrchtockenhelt und Seetenruhe stand, Indexen um dein Eett die LieV und Freundfchaft zagten, Und alle, die dich je gefenen» ängftlich klagten, Dass deinen Lauf fo früh, fo früh das Schicksal hemmt, So frUh. der ernfte Gott, der auF den flillen HU-- Der Gräber berrfch-, mit fchw--zih FlUgeTn Und umgeftürzter Faket kömmt : DuUUßäufl- Als wir beynahe ganz verzagten, Und für dein Leben kaum .noch 'leife Wünfche wagten; ' , . So ward ,' o Fanny , uns der hetfse "Wunfch gewährt ! - Du leheß auf zu deiner tief betrübten "-¦,'. Gefchwister Trott, mnai ODroft dier: Altern des , Geliebten,;, -::.;:¦ Zu Gabrielen- Troft> die deine Freundfchaft ehrt- Zurückerfehiite von des TFodes Hallen» V tTnd mir umhUllt-irti#4f(Irfic}j?em ÖePsVänd, ^ I Um als ein Engel unter uns zu wallen, pir fey's gedankt,' Dass ich an dein et Hand , Sie , die mich langeflöh - die Freude wieder fand, Du wa riV s allein, die. meine» fttllenJLeiden tTnd meinen tief verschwiegnen Gram So klug errieth> wiVfe^ Von der gedfÜ^t^Ä--&^M^--Tli,Ä&^ih:",':' Wie oft> o Freundin, floffen unfere Thrärien Aus gleichem Quell - vermifcht auf ttnfera S^höoiV l I)u dachtell deine Trauerfcenen^ v Ich aber fäh darÄtmeliÄ eigen I-oos. - Wie leicht ilVs da, einander,zu verliehen, < Wo Sympathie die Herzen näher sbt^igii Und mit dem Schwefterkufs einiGen^Üi ungefehert. Sein Band um gletchgefch^ 1 r Getreu dem Bund folgV meinem Rath , und ilähle -Zu Prüfungen der Zukunst deine Seele ; "Und weiwl clas Herz- vor Jammef bricht : So lafs uns durch kein Wort verrathen , was wir ..;.:,.:¦;¦-:;i --___:' leiden ¦,. .. Denn Schadenfreude möcht' an unfrer Qual sich a usi;r;n. -weiden; ¦ ¦¦¦ £>rum S^ütt- &- dleik- Schauipiel nicht. ¦ 1 ¦"..,. ...¦ A n F a n iry einer Rofen - Girlande zu ihrem Geburtstag. ¦~-j£dn Kärtchen itochteft du mißjungÄ mit eigner Hand- -, Zweideutiges: War 6s Vielleicfi-r^^ '.mich' zu lehren, Der Freiindfchaftftilles GlUck fey mirhienut entwandt % Eia Korb von dlefer ^ft ,der könnte mich env- pören. Doch wahre Freundfehaft neeRtsieh olin^ mit I-ie- bestand. . Nun Dass du siehfl: , ich¦;lfef 4Ä#ni weniger galant: So eil- ich> dir fogleich ein Kranichen zu verehren, Das ich entfernt von dir mit ungeübter Hand , Als Mrjlling m einer kunst, für deineXfockeu wand- tch will damit die Zahl de- Wünfchenden vermehren, Die an. d$m fchÜnffcen Tag, der dich der Welt gefandt, Mit manchem 1beifsen Wtinfch, mit manchen t,ie«- bespfand , Päch ketgebrachtem Sfaüchy pÄtchtfchuldigft dich -befchweren« Dfttm trag es mir j^u T-ieb , bis einft in allen Ehren Per; G^U^lttiche ^^hÄfe fe-w / ----- de;in Zavw berband Vex-boi-gener Magie, dein Blick es zugestand, In einen MyJCthenkran? die Höfen. zu verkehren« Anleine JFreundinn, Wie die Gfazte^ d^ii Amor bindeiij Al-o fefMfl; du der Mannet Herz. Xheure ! tnbchtefl: du stets Rofen Bndcn» immer nur der Liebe GÜic^;.-ero$! i p;;; . Aber nie der "Trexipw^P^mö^CcJfe Robert an die liebe nach, dem - franzöiifchen der Madam Deshoullieres, '" "...... ¦"¦¦¦ - f\ ': 1 T^ranninn, über 4ie sich alle "Welt befchweret, TyranninnJ Welche^^04"%^^^^ ^^^^U Graufarae Liebe ! fe'nd'e du . [.'¦ Erleichterung der Qual;, die meine Kraft verzehre^ Die unaufhörlich meinen Frieden flöhret, Und fchenke wemgftens in ttiller Nacht mir Ruh! I^afs es der Bellen guter Mädchenfeelen An wahrer Zärtlichkeit nicht fehlen;- Hauch ihrem Bufen deine Flammen ein, ^ Xafs a uiti mich ewig zu beglücken, Von deinem mächtigen JEiufcUcken, Von dieser Sehnsucht iie durchdrungen seyn ; Die, acht mein Herz: erfUllet und betrübet, Seit jener feiigen Minute 5 da es liebet, Beforge nicht» Dass diefe kleine Müh- ^ Dir unverzollten bleibt; mein Mädchen lohne tiie, Sieist fchon itzt dir unterthä'nig, XJnd liebet,aber 'mir, roirHebtsie;noch zu wenig- - ¦ Auf eine weggeworfene Rofe.
So laiigMle tlbr airi dunkeln Strauche glühte, War sie der Wunsch des Jünglings, bald fein Raub, Und dasie min an feiner Bruft verblühte, So-Wirst e-"fifc^^ - ' Soll ich vielleicht in ihr das Schickfal lefen, Das mich bedroht, wenn meine Jugend flieht,:; O Gott! fo lafs mich fterben und verwefen, Bevor noch ganz mein kurzer kenz vörblüht, Am letzten Decembcr, An de- Vergangenheit und Zukunst Grunde, Um Mitte-rnacht am letzten Tag im Jahr, Betr£cht,[ ich, wie n>än auf verwelkte Kränze Nach Fellen fcinBBÄ, ^eMclr Bin , und war, ¦¦¦¦;¦;- : ;' . jfteftt:iii^ÄtlBit l^ohanduftg^vollen Thränen, "Wagt in die dunkle Zukunst sich mein Blick, poch gern und reulos irret,er Me Scenen Der feligen-Vergangenheit inrUck- Einft deckte mich der Freude Rofenfehleyer ; Kim hüllt mich Traurigkeit in schwarzen Fle-, Vergangenheit, wie.bifl: du mir fö theuer, "Wie fchwarz malft du, o Zukunst, dich inir Vo-! Ich flehe muthl-os ^w iV^en-l»eyde»v#-ldei?n i Nur die Brlnnrung kann mit mattem Schein pas tfinflre Graun der Zukun&snacht mir mildefii, Und die entflohnen Freuden mir ernenn, r Auf ihre Stimme mir will ich itzt hören, Und feft tie halten, droht sie zu entfliehe, Will keinen Zweifel, keine Hpffnuäg nfrhren ,
Und feiten Blicks auf ße durchs X-eben -ziefrn-
Am fünf und zwanzigften Jahrstage der Vermählungsfeyer trieiner Aeltern.
JL/a, wb die Frommen sich verfammeln » Um Klagen oder £)ank zu ftamineln,
In Gottes Tempel kniet- ich heut» Vertieft in ttOftendfc Gedanken , ; ..";.
Gott für das fei tue Glück zu danken,
Das mir der heutige Tag erneut.
Von des Altares Stufen wallten Herab drey himmlifche Geftalten ,
Vertraut geichlun en ilahd in lland » j£wey Jünglinge mit Engelsmienen, Ein Kold^
Als Friedenslbotlien mtr gefandt-
Sie reichtenmir mit Hitler Feyer, Mit fanffcem Ernft die goldne Leyer;
Und als ich naher üe erblickt > Sah Ich in ihnen meine Brüder, Und meine theure Schwerter-wieder» ,
Die mir ein früher Tod entrückt.
.Veffuch- ein I-i e & ä uf d\e fea Saiteri ; "Wir wollen deinen Sang begleiten :--"
- Erfcholl's »- und freudig fangen sie t "Wie heut Vor fünf und zwanzig 'Jahren "Zwey I/iebende vereinigt waren
»>Durch Priefterhand und Sympathie»
^Voll Zuversicht auf Gc>Wä ^üldi -
"T7nd auf des Himmels Segen -
"Sahn i-e mit froher Ungeduld
"Dem fchbnen Tag entgegen»
"Wo, durch .4er.44^^.^:^S'"V^^n;t>;;^ "Man nur der Freude ^hrä-nen weint.
"An Einem Tag, in Kinem Jahr '(-)
"War diefes Pa«r gebohren:
^TXnd eines für das andre war
"Als Kind fchbn äiiserliohren»
"Dass dxr und uns durch Ihre Tifew ,^Das Daseyneinft gel^Jien&et Üey-
» ¦_""¦¦,¦=;.¦¦
"Uns nahm der Schöpfer bald zu sich / "Als Kleeblatt ihrer Triebe,
"Wir ftarben früh-, und machten dich "Zur Erbinn ihrer Hebe-
"Seit wir dem Himmel zugeeilt,
-.Gemefseft du sie ungetheilt»
- ¦- - - M
"Sey ihrer würdig J JCxö% sie "Mit dem, was äii äefehejvf %
"Und rage, Dass -wir fnäfc und frilh "Fulr £e um $eg#n flehen v"
^Bey dem, der über Sterben wohnt, - "Und ehelicher ITreue lohnt/- ----
So sprachen die Verklärten, hoben Sich Über den Altar, und oben
Zerfloffen alle 4iey^n;fe t> Ich greife nach dem Saitenfpiele, Inde sm £ lelferem^J^ejFüMö^- ¦¦>.--'¦¦.
Mein Herz den $^ -uft-
"Winkt einft mein Looa mich von den heyden ,m "Alis deren Arm zu höh er n Freuden
"Man doch mit Furcht die Hände reicht: "So leite mich vom Braataltare "Mit gleicher Liebe bis zu- Bahre
,jBin Mann, der meinem Vater gleicht-
Die neue Damenmode,
USIi'Dftmen tragen itzt c!ie Vhten in dem Bufeä» Weh dem, de- klebe heifcKt , der MnfUMt tliif
Ä^% '¦¦' ;'¦-- - "'tn-'-v bewegt,
p,ünd glaubt, e»-:': Öyt;J ^
Mein Dank
sut den Herrn Hofrath von Jaquin Mittheilung {eines Portraits.
vJTefchätzter Freund! von allen Weitet V ^ I
Und längffc geheg ej ^wnCpb, den ich im Heneng
,. . . ;.;;.. .-. trug ». ,.¦:'.. , 4>Jf Errathenhaft? ,-r-- Xch mufs mich glücklich preifeh, § Du weifefler von allen Weifen] / r>afs du dein.-n&äi^-xtä%:M;&ßkHj Das, bin ich gleich nicht felbft gelehrt, Äwa die GefellCcliiaft ..^iau4^-'¦,^K8n4 vermehrt. g
":i: Freund! fahit dn meinen Blick an deine-! Büße hangen, Als du mit einem Frühmahl mich beehrt ? v:% Bemerkteft du das fehnliehe Verlangen, V Es zu befitzen? - Ach, begehrt Häit- ich's fo'gern \ es zu erlangen War mir aus Schüchternheit erfchwert. - Ich hUtf1 es mit derzeitviettei cht na pH gar ge- ftohlen; Denn fo ein Raub feinen mir verzeihungswerth. Kurt gabft du mir es felbß; drum fey dir unverhohlen , Dafe es mein HaüligöfB-ffjvittchfiyiiiiit nicht verwehrt, Dir zu gestehen, Dass - du darf ft nun aljes wiflen,~~ ^Däfs'Ich mich-Ä-^1^W;^^'«#iiäieymat' tchon %ix küfsen, Doch mit der Ehrfurcht» ^ie dem Gegenftarid V $b ivie ein Eremit::;Efeti Se1i;^e;föhrV -^ - : Es ist mein Stolz! die Zierde meiner Klaufe ! Und könnt- ich - denn ich bin fchon einige Ta^e '.-¦->¦-¦¦¦¦¦:¦ ¦¦ ;¦¦¦';"- Jert»s-«äac:":-«-fe :.'- "" poch könnt' icJi gihn: Ich tri-g^ es im Triumph herum
Von Freund zu Freund, von.Haus ztt ^Äe ^ ?Wie einft die Römer Ihr Palladium. f"
f So aber führ ich jeden, der-dich kennet»
Und deinen Kahmes Rots mit Ehrfurcht nennet» ÄJit Freud- und Stolz £u deinem lieben Bild , Pip jeden,, der es sieht, mit Bruderlieb- erfüllt-
&tv de» Herrn Hofratb von Jaquin
tcy Ueberfendung
eines gsfficken Üchtfchtrms.
I^Tenn 4ui vertieft bey ernfter Weisheit Schätae^i
In deinem. Cabinet bey ftiller Lampen Schein ,v4j j Die Kacht durcWacheft, ftatt dich zu ergÖtzenV J So laXat dteCs BUiraenbild den ftummea Mittle-
Der zwiCp&en di- und detaer Lampe Schein ;
Den milden Schatten"Wirst, ^nfPähendAuS5 2lH
- ,_..... . .. .'; -v fchoneru ' ^ ;, v^Ofl
Oic&'gÖJÄ^e lilihlck ^itd meinen Fleife be- : ' , _,.;;'..... f .^ lohnen. :¦¦ /:¦§¦£ Mein Dank a n d e » (JefUtchteteie, und« 4p# ^P^^ör Mann.- In deiTea Hand Schmerz uad Genefung fchweben- X)u arängeft kühn dich zwifchen Tod und Leben, Und retteft 4$, wo niemand. ::kej &rfc Jsarvnv ¦./'¦-- Du rette teft auch meine Mutter mit 9 Befreyteft sie voit ihres Leidens Bürde t Zwar nahmftduihr des Weibes fchönfte Zierde; (-) Doch Kind und 0atte danken dir dafür- Noch mehr erweitert ist dadurch dein Ruhm - Den kunst und Wissenschaft dir langt! errungen. Schwach ist mein Lied; und hätt' ich taufend Zungenf So bliebe docK mein helCser Dank noch Äumm. {-) Er hau« meiner Muttet die liulce Bruft at»Ä«öoiaOT«n, Beredter, als mein Ljed, und ich es kann, Wird dein Bewufstseyn, edler Mann, dir fagen: "Ich hellte sie, ich ftlllet Ali er Klagen ; "Der MenfchenXeideri find mir unterthan-"-. Die&^fel dein Herz; und meines wiinfcht zugleich: Entreifs noch lanle##^rWn^Äh^arz^n Nachen Die, welche deiner Kettung Ehre machen^ XJnd 0hwiram; JTö foat du lcannft, ins Schattenreich, An Freund Hain Ih nielliÄrKi-aökheit- Ha! JUngltng ^bn ßlalfirGöllalt Und mit der verblichenen Lippe! .Du, welchen die Furcht uns fo fchauderlich malt- Mit.brechiichem GlaC- und^t^^ffiiiöt Hippe- Als Würger mit RiefengeWalt l Vor deinem erloCcherien Blick Und deinen verfallenen Wangen Bebt fchaudernd kurzsichtig der Weichling zurück^ Hur Leidende ünd's, die dich Freudig umfangen 5 g Du wandelft den Jammej in GlUck# O Hoffnung! verftelte nicht du Mit jetzo durch fchmeichelnde Träumet Ins besiere Leben den Ausblick zur Ruh. Sieh! unten im Schatten Elyiifcher Bäume Mn}Et;iehpn der Vollender mir iu. Kr führet den ftrebenden Geiffc Zu feiner Verherrlichung näher ; Er flihrt ihn zur Wohnung, die Frieden verhelfst^ Br, deiten grirnmJkal.ter Umarinung Jkejn Sjpäher^ Kein tUckifcher Neid uns entreifstt Rechtfertigung/ Freund ! die Vernunft gebenth : ich darf nicht .Auch, hab .ich förmlich fchon den Abfchied ihm gelchrieben. : Doch trauft du dem Entfchlufis def fej^yachetl Penn ? ach, du weifst, wl<y Cehr :mein Herz ihm b widerfpricht: Du faheffc meine Thronen üie&en» Trotz dem fey si#u1>igf»v Freund\ denn weifst du nicht, Paft auch ein König: oft, vom Mitleid hingerieten, fr^ weint, und dann ein Xpdejmsthfcft fptlshi
Die BlumenfamnileJrinru /An .El i fe n. De s Lebens,Qual durch Traume zu verfüfsen , Und piÄhel^-'äWBiör%tf^ä£Hfc'iia-w-r,' zu Feftk J Entfchlief, umwehY von duftenden Härciffen., t>ie junge Mtns eihfl tu iineriiBlÄniiaMtn. : Sanft eingewiegt vom Lied der Philomele »-UmgaulceU von d&r Traume Buntem Heer> Schlief sie £0 füFs : lind ihre irÜbe Seele Versenkte tief Äch-1 inSein ^onneMieer# Es war fö ¦ AUl ; nichts fehlen sich zu bewegen; SelbÄ Zephir Äugelte mir fchüchiern durch .die Und Übergöfs im Fllehh ^mlt^ el^efii BlUtheiiregeh Die frohe Schiä'ferinn - zur Unzeit. Penn es '¦-¦ fchwur So eben, hirigebeugt zu ihren FUfsen, Ein fchöner, Jüngling ew-ge Lieb und Treu IDet" Träumenden. (Der Liehe zu geniefsen» ist Traum und "Wachen feiten EinerleyO Schnell wacht ^¦¦¦^f^-^ii^^^i^m----i5Fu--.-#tfliefteii ple Trug geilalten ihres Traums im Hain, poch, ihres Herzens Qualen zu verfüfsen jJnd glücklicher, als sie fes wao zu seyn , ilafft sie die Blüthen, die auf Mund und Wangen, Amt Bufenfchleyef und im L/ockenhaar, Sogar ahi Gürtel noch zerftreuet hangen, I JZufammen, feufzt, te^&^ttB^^^^^ > I t?nd fang dabey: "Des kefcens zu geniefsen : ^Und tfttümend glücklicher als wachend oftzuseyn, I "Schlaft, gute Mädchen, stets auf eine^ Kraute rr pyr - ^¦-^¦" ¦-¦¦¦; ""-. ¦ ¦ :"[rT-^iifji«^ ^^ . , "Gefüllt mlfkofen und Narcifsen,
"Gefämmelt in dem Bluthenhain.
Du/ die zwar nicht durch Träume sich zu
J' täufchen
- Noch Blumen nöthig hat, um glÜcklUher^ju seyn, Eltßf --Kimm, was meine WUnfUie helfchen
- " Piels Kräuterküfsen foli Erinnrimg seyn
An Blumen , die verhlüht, doch nicht verloren, Gefammelt von der Freiu d^J ft Hand; gekiifst Von Zephirs Hauch- und angelacht.von Floren, Tn Seide eingehüllt/ dein Schlaf^emach erkohren, Wo trttumend man und wachend glücklieh ist. 1 An ein e Fjreun diiin, V Bey U ,(C bcrfcndtmg . geflickter Raffen' ufld Vergifsmeinmcht, - i^id ^rfiigäj?cliaft fprjcht gern ein i glich ' in ßUdern» Kann diefes BliimenbUd mein Herz liinlänglkli fchijdern : O, fo ver&ehefl: du rnich^ Freundinn, ohne Müh» E>ie Kräuter und ein Bild lebhaftem Fhantasie , Erinnerungen jugenMicner Freude V Zu fcHnell verfchwunden fltr uns beyde; , Und in den Blumen teloft vereinigt sich Per befte Wunsch ftlr^icn, Per rcliönfte "Wunfch für inicK Bey Erhaltung eihffc Päfres w^ftser Kandfcuhe. Üch nehmet --- f/-p^F%«-ßte&-#» ¦ ^ ^ I ItJrid weraf einft nur mit meinet JCund -Und meinem Herze» üe verfchenken. mmtm m mm« So feh' ich dich, geliebter Tanzfai, wieder, Den fonft die laute Freude nur 'beTebtV-^" ^- Und \fo v.s-tfmjjjjgpi- de^&eichtfitin auf uiidJ nie der- Wie AUf:"i&'&f^}iM ^y£ %^§hfi^ichwehti Wo aber, ich zuerst die Liebe fühlte, "Wovon ich eh den Schatten, nur gekannt, Und tändelnd blofs mit Mann er herzen fpielte, Bis Amor mich mi& goldnen Letten band; -& ¦ . ¦ Wo %mt$ umringt.yonlocker Stutzer Reihen, Die mich als ihre Köriigina verehrt , Das eitle Mädchen ihre Sehriteicheleyen, Mit halbem Ohre zwar, doch gern gehört; Wo mir-- Vergnügen war, von einer Menge Hirnlofer Ga&er angeftarrt zu seyn; Wo Über ihr gefch&ftiges Gedränge Ich Frauenzimmer gnug war, mich zu freuii; i ;^o oft ein Kreis von einem'halben HüiMeti jVls art-ge Masqiie bald mich angeftaurit» l Vnä bald als. gyte Taiixerinh bewundert, Und halblaut ach mein Xob ins Ohr geraunt. I Wie eckel find mir nun die Freuden alle, I Die mich vor kurzem! noch fq ehr re^^IÄl 1 it;:Wie wenig kUmme^t^-gn^ ¦¦--? Ib^J^gling^ deine Liebe mich beglückt. I !Ich fchmiege mich, wie eine fromme Taube , ¥¦ An,iUfffc- -V&^^ ' "'¦r J! Und drehe mich 2war; mit dem FuCs im Staube, Poch weit, weit über Sternen fliegt mein Gejih Beurlaubung von dem Redouten -Saale in der .Ffcflnacht.
.Hier in dem Titinffeii ^^^j^S^iüe , ; Wo TSufchung mehr als Wahrheit gilt, Hier feliü \v1it uns "iUm;:;1iet-freilma1.e:" ;'J v' Mit lenzen, Ritternelnt und Schild:
Hier, wo getäufcht von Schmink tmd Lichtern >för Frinide fticht und Ruhe flieht» Woüneer böslichen Geftchtefn ; G^r oft der Reiz de"rsfufeiiä^blilnt r
l^eri ^p in mail^^tley Gewalten ,
Bald--wetf-, bald fchwa-z> bald bunt vetfteckt,';
Buch angenehm zu unterhalten- -
Wir eure Neugier müd geneckt: . ¦»
-
Hi-e# klagen wir der kurzen Dauer Der fchnell entRoh'uen Freuden voll, Und X^gen euch, gehüllt in Trauer » Ihr fchönea Masquen, -Lebewohl»
>0 r a vi i f a.
\li'-A Eine Erzählung.
5 An meinen Vater zu feiner Genefung.
©in guter, lieber Greis, der alles um sieh her ^frieden fehn , und froh und glücklich wüTen "¦'¦/¦v - ' wollte ». - .,..,..,¦
Xii^t alles» siel eiti^Ä
' 1 fchsvery
Damit der Leidende nicht länger leiden follte.. Doch Undank war fein Lohn, und fein Brfatx
betrug Oft kärglich kaiimfo viel, die Wunde zu verheilen, Die Gram und MifsgeCchiclc dem weichen Herren
fchlug- poch könnt- er Freud- und Leid ^mit Oranifea
theilen: Sie war es, die et voji d£rsMe'g- an lieh allein Am sanften Cr2Cnfee^band der Zärtlichkeit erzogen, tjm feines Alters Troft und Stütze einfr zu fe^H iJnd fetixe Hoffnung batt- an ihr ßch nich->e-rogen-
Der gute Greis wird Krank : und Gattlnn,»
Freunde flehn Betrübt und muthlos oft an feinem Kranken!)ettej Auch Oranifa weint, vom Kranken ungefehn; Doch heiter ward ihr Blick» als sie die heiPge Stö'te 3Qes T^tn^ eis früh, y erlke£$x wo ße im heifsen ö rang Gekränktes Herzens kniet- 9 und zu dem Himmel
lang;
Ihr'Q#ttät! flieht- ich je an euren Brändalt£ren
Mit UngeÄUm ein Gut, das mir nicht werden
- ¦ ' . kann?
Beftürmt- ich jemals euch , mir Wünfche zu gewähren, "¦.-..
Brzeugt von Eitelkeit- wul großs gefaugt vom
Wahn? -
So viel mein Herzigefehnt ; verlangt- ich» hofft-
i ich wenig:
Nie djran^ ein kühner Wunsch ßch bis zu eurem
Thron; " Stet» war mein Flehn befchrankt, dem Schickfal
Bracht- icfc euch QpEer ^ und &leng- änfpruchstoe t
getbft den gerechten Wiinfrh fühlbare- junger
Seelen , Der jede Bruft durchwallti de- jedes Herz belebt» Selbft den hab1 ich beilegt; - ich murrte nicht:
> ? doch ^ifälen jytich Kückerinnrungen, noch tief ins Herz gewebt.
I poch, Götter, nehmt- nehmt; Hin» was immer zur
%' r' -,'- -'¦' Belohnung
tistk überstandne Qual mir eure Huld befthnmt; Hört meineBitte nur, sie heilst: Erhaltung J Schonung D$m guten Mann, fI f ^^ i^ein Äug- in Thränen
fchwimmf.
Verfagt mir jeden Wunsch, felbft den, der meinem
Herzen V Bisher der inmgfte und der geheimfte war! Nur fehont , erhaltet Ihn J nur lindert feint
Schmerfcen; 1 Von ihm l von ihm entfernt nun Krankheit und
Gefahr I
f: Lafst mir den ein£gen Freund noch lang", den ich.
befitze, . ¦ ,,
I JJnd der uns allen mehr, als Freund und Vater ist:
Mein fehwachet Arm die»- ihm,' dem guten Greis-
zur StUtze , Wie feine Leitung mir noch unentbehrlich UK ...,
Dana wandeln wir getroft auf neu beblümtea
»^v;;,,, ,- :¦,:- :.L;.,::-. -:1 Wegen ..¦-¦..
Hoch manches Fitelngsja!^ durch grüne Wiefenv
%1q> '.¦-.¦ Und, GÜtfce r Ranken euch, dai> meine Bitte Segen Vo- eurem, Throne^öuo^v^]^#^!^fc;.^UcUltei
In das Stämmbuch
eine« -
unglücklichen, aber edel denkenden Mannes.
D es Schlckfals Ärengfle Prüfung trifft Nicht feiten edler Menfchten Herzoi-» Doch Bdelthuth ifl Gegeö$£i$t:j, Die herbfte Kränkung zu verfchmerzen; Und achter Freundfchaft Balfam fchützt , Vor Kleinrauthj läTst uns nicht verzageil> Und lehrt, auf ihren Ann gefUltzt De$ Zufalls Launen uns ertragen» -
Vortheile großer Gefellfchaften,
W ohl war mir fonft die grofiTe Welt verbatst - Die Bti^uette mir «ur X,ai& "Was zieht mich nun xir^ifeihfclefeh ; '
tn ein Gewühl von ftoiz gepuffcteni Volle Kittetet Die Hoffnung, dich zu -fehen, ' .
Der Wuiifch, um dich zu feyru ---
Der StutzerfchwarmVder mich umringet,
Und dich in Üble Laune bringet,
Entzieht mich dir zu meiner Qual auch dort,
Ich felme mich aus ihrem Kreise :
Kaum birt ich ihrer los - fo ziehet fchlad und
¦ ¦¦:¦¦"¦ "v
Dich mir ein anders'Mädchen fört-Doch wie in dem Soldatenlebeny So geht es in der Lieb': es mufs Erfatz für Tage voll Verd ruf«- Bin guter Augenblick uns geben-
Bey
Ueberfendung Äes goldnen Ringes,
d e r C i c h
als eine Kette in drey Thetle thettte. ~.
r
Nimm diefe Kleinigkeit , cleti ^ingJ^m Fveuud-.
Und lafs der Wiuigeii fts deine Freundschaft
gleichen :
So wird sie zwar getheilt mit manchem Edlen
seyn;
Doch unveränderlich, wie achtes Gold fo rein ,
Und? wie Diess Sinnbild hier, nie ganz zu t^nne-
An ein verlaflenes Mädchen 7 da mich als eine Nebenbuhlerinn beneidete.
-
jSTicht dU^iii 'Sffl^i"'^e^'^?P^-^8.1¦ nicht die
Miene Des VorvnttfM «^...G^es.;-MlfdpHen, ich verdiene Dein Mitleid.mehr, ala dielen Blick voll Neid ; Penn unfer Sehickfal hat nicht ^eni^"MÄÄhnlichkeit. Du wiihnfl: mich im Bisfitz von dem, was du entbehreil. BtfHcke doch den Hafs > den du mit Unrecht
nähxeft! Was du aii mir heneldefl;, ifl nur Sehein ; Und befferi jmht gellebt, als halh geliebet^seyn. - Er, deffen Zärtlichkeit du kurz vor mir befeflTen > ist im Erobern fchhell , noch fchneller im Vergeben, / Ein andrer Gegenstand theilt längft fein Herz mit
mir: Und, Mädchen, fein Verluft verfchwistert mich
mit dip
f
Eine an mich g^lre Preisfrage:
Durchforsche mit Bedacht des Menfcliengätizes
Lehen- ¦'.
Dann fag^ Freundinn, mir; W9w}ü.tefc^^^
"'¦'" ' ,;r^iffiki-/;.¦/¦'. -v. .geben, Damit er glücklich fey: gefetzt es hätte dir ¦¦¦ ¦ ¦ Der Bimmel diefe Macht ertheilt? - Nua Ug
es mir-
Erpe AuflÜfung.
Sich oft den Kopf bricht, und sie nicht löfen
".'¦¦ ¦ -Kann; ': Weil eines MenCcheu Wunfch dem andern feiten
gleichet, ¦Und nichts'von feinem Ziel des andern wegen
"_. weichet-
Manmüfste mehr als Gott in folchen Fallen seyn, Um jedem, wie er's wünfcht, Erhörung zu verleihn. Denn wie, wie künnte man "dem, was er wünfchet,
fchenken, Und nicht vielleicht dadurch^eÄTz andre MenCchen
-
Kränkend Drum, Freund , Üföt- Ä^me Macht zu gelten y
was ich will,
Es a«rb-TO-W^
Zufriedenheit gab- ich , de«""V ätadtefes Blume ,
Die, fern- vom "Weltgeräufch , im ftillen ^e^i^-
thiune Der Weisheit hlUht» Der Keim davon liegt un-
bewufst , Und daher ohne Frucht in manches Thoren BruH. Er fucht das Glück 0ieh hier die Quelle feiner
Schmerzen) In Dingen aufs&rjith, und, nicht in feinem Herren. Verfchw endet bleibt dalt#r ider Götter Macht \\nü
/ Gunft. ., ¦ ¦;, Man darbt im Ileberflufs : befitzt man nicht die
kunst , Das, was das Schickfal raubt, die Götter nicht
gewähren, Was unerreichbar ist, gelaffen zu entbehren,
Zw.eyte Aufltifüng,
Ich gebe jedem eine Blendlaterne Womit ex trotz der weiten Ferne Stets feine Wimfeh e näher rUeto Und was er will darin erblickt.
r
¦ ¦ . ¦'l
Einladung zum Souper/
¦ £
Uie Künfl:, mit wedgem yergnUgt zuseyn, E>ie feltne kunst yerstehen nur die helfen, Sie fühlen fleh bey hier gewachsenem Wein Und ein Paar unfludierten Speifen Beglückter, als ein Fürft in Pracht tmd lieber-
flufs» Vergällt durch Sorgen und Verdrufs, Pich, der um Weisheit fleh , und nicht uraronflS
peitvuht, Irockt nicht der Schüffein 2ahl , der Afftetten
. ' - ' ' - Wenge;
An einem Tifch, -wo man dich gerne fleht, Suehfl: du nur Frcundfchaft , nicht Gepränge. h Drum zeig- uns , hindern dich daran Gefchäfte
nicht, Heut bey dem Abendmahl, o Herr» dein Angefleht.
.V
An Er a n-# IL
Bey Ucbeneichttiig
eines Ktiegsbeytrages in zehn Stöcken goldner
penkmUnzen-
1 ....
MotfÄRCSt,,:^
Du, aar fein Schwert zum Schutz der
Unterthaneii,
- a-
und füt das Recht gekrhiikte- Menfchheit zieht: Sieh! wie dein Volk, ohn» es au feine Pflicht zu ' mahnen, pir feine Liebe zu bezeugen glüht. Vom Staatsmmister an Ms hin zum ärmftenBtirger Beut jeder Dir , was er entrathen kann, Gern , zur Vertilgung der entmenfchten Königs- würger» Mit währer Patrioten-Treue am
Monarch! ich habe nichts, was eigen mir gehörte,
Und alfo nichts, was ich Dir opfern kann,
Als diefe Münzen - zwar für .mich fehr grofs am
Werthe - - Doch klein, als Beytrag zu dem groffen Plan.
Zwar zeigt Dein krÖnunfÖel der Nachwelt ihr
Gepräge : £>ochfch^z- ic^fi$L d^^egen nicht gering , Wenn ick dem Fürften jße zu Füfoen wieder lege, Aus dejsien Huld mein Vater sie empsieng.
i _ __ i
Der Neffe Jofephs braucht nicht Schimmer goldner
Stempel, Geliebt, geehrt, verewiget zu seyn: DieTugend macht fein-Herz zum hehren kuhmes-
.-;¦-.. ^empel^ Und prägt fein Bild in Aller Herzen ein.
An einen Freund derLitteratur,
Bcy Ucbcifendung
meines Schattenriffes.
Duwttnfcheft, mevina- von mir ein Angedenken ; Ich kann dir aber nichts als diefes Büdnifs fchenken« Es gellet dir von meinen, öligen'x-war ,
So viel der Schatten ^tt^,,^^^^^^--^1-- Ein einiger/¦.Zü^&!:^^-0^:^^ fehlen; Den klaren Spiegel öifoer Seelen, X>er, was man denkt und fühlet, fpricht, Das Auge - zeigt der Schatten nicht. -Doch, nimm zu diefem äußeren Kontur Die kleinen Skizzen meiner Feder nur. Die oft Melancholie, oft Schwärmerey -n«rf, Und, Freund, du haft ein Bild, das Stimme nur
bedarf.
Zwey Elegien. I.
eines gellebteti Rothkehlchens/
Ür ifl: nicht Imehr! -- -^ Dein Liebling % cteine
Freude / Der dich vor Kurzem noch fo fehr entzückt» Dein kleiner Freund im bunten Federkleide Starb» wie das Veilchen, das der Sturm zerknickt,
Fron fang er dir fein Morgenlied entgegen; Mit froher Xlngediildpicktr er im Sand, Und fbderte mit leiern Flügelfchlägen Sein Bischen Futter nur ^ön deiner Hand ;
Und zahm und traulich fehlen er oft zu fragen: ,/Was trübt dein Auge? HerrI was quält dein
- Herz?"
O lebt1- er. noch ! gewifs, er würde fagen : 5,Dein flitler Gram brach mir zugleich das Herz !<e Doch er ist todtt - Mit einer ftißen ThrKne , Die eines Mannes Auge nie entehrt, ¦ Bezeichnen: du fein -frühe- Grab, Die Sc ehe Der Trennung war auch diefes Opfers werth. Doch im erheitre deine Stirn', und luKle Dich um den todtenLiehÜnj nicht, o Freund! Hoch lebt ja deine fcinfte Philomele , Die ihren Gram mit deinem Gram vereint.: IL Auf den Tod einer .¦.geliebten Nachtigall. So toll ieb dertn püp. neotfrl ;,teg-en
- Ur dich geliebter Freund /
Mein kleines Saitenfpiel mit V\öv beziehen, Und dich zu trotten, fruchtlos, mich bemühen, indess dein Aug' um die Verlorne weint. Noch haft du kaum den Liebling lialb vergeben., TXnd., siehe ! neue Qual Ward aeimem Reichen Herzen zugemeffen; Penn, ach! £chon drohet unter den Zypreffen Bin gleiches Loos auch detoxxHachügall-
Verdummet ist die liederreiche Kehle Der holden Sängerinn \ Du klagft uinlbnft um deine Philomele: Der sanfte Ausdruck ihrer zarten Seele Ertönt nicht mehr! Sie ist dahin, dahin!
Verfag5 Ihr nicht aas Opfer guter Herzen :
Sie ist der Thrhnen ^erth S -
Si- vufiite, zKrüich flötend, deine Schmerzen
In einfam trUben Stunden wegzurcherzen >
Und durch ihr Lied W«d telbft dein Gram geehrt.
W« kann ich nun zu deinem Trotte fägeiv-
Dein Herz ist tief iekranKt t ^- "
2u viel Verluft Haft du bereit ertragen ;
Ich weine mit in die gerechten Klagen:
> Cora an die Sonne-
. N acb fo vielen tieUbanTagen Send1 uns wiederum einmal, .-' MitleidsvoU fUt urifre Klagen , B Inen &anfte n rntt den S f f äht. Hiebe Sonne l trink den Hegen » Der herab zw ftürzen dräut , Deine Strahlen und uns Segen , Deine Blicke- Seligkeit. Schein% ach, fcheine, liebe Sonne! Jede Freude dank- ich dir; ' - Alle Geists-und Hertenswonne , ,XAcht und Wärme kommt von dir- F ä ft e n 1 i e d an Eleo.no ren Uberlendung eines Motefbhleyers nebft einen! Exemplar des WLenermufett4manachs; Sie ist vorbey, die Zelt der bunten Maskeraden- Der holden Fröhlichkeit, der lofenNekerey ! Der Sdmee zerrinnet fchon , und prächtige Schiit- "5 ¦ -r. taden 2iehn nun bey dir nicht :mehr im Schellentanz VorbeyV Die Harmonie verftummt, entvölkert ist dieBUhn,e, Wo AugJ und Öhr zugleidh befchäftigt und entzückt, Und &et$ befriedigt war; mit gramerfüUter Miene Sind Tatvs und Scherz entflohn , die manchen K,op£ verrückt« "Vereitelt mancher Plan» wo nicht¦--" doch, in die Ferne Da- Ziel gefetzt, das fchon fo nahe lag j Zertrttminert liegt bereits des Wahnes Blendlaterne, "CTnd Taufchung macht nicht mehr die; Nacht zum In Eu^eskleld^ wallt ^ dein Jiinniel zu verföhnenj, 3Vtatrbnen gleich, das Weltfcini Tempeln zu; Beweint aus langer Weil1 alldorf mit heiXsen Thränen In einer Predigt --- die verlorne Ruh- Verhülle nun a.ucji §j^L4e^ÄHJpli^.iffif8^^-^!?^e.F>> Und rette dich vor Töchter JEvens Fluch! -- Zu diefenvZweclf allein fend- ich dir diefen -- Schleyer,» Zu diefem Zwecke Diess --« Erhaitungshuch» Aken ..,e,tt4 An Lina, Nach dem Franzöfifchen- "¦ Sey: ätfKv:SÄ ^^ , tfiid heitert wie ihr Blick- O Abend I und vermähle Mit feltner Treu das Glück- Wenn alles Schläft» imd trÜbe Die ftiÜe Lampe fcheint, Nur hoffnungslofe Liebe Noch helle Thrarten weint i Will ichriafs miT4s gelingen j Zu ihre^m sienfter gehn> Ein Lied von Lieoe fingen; Und fchmächtend nach i^r fehn- -, ^elie-cht>aaßs klagetöne Von meinem Saitenfpiel Mehr wirken auf die Schöne, Mehr reizen ihr Gefühl; Vielleicht Dass meine Saiten Und meinurch Mark und durch Gebein- O köullcher 'Tokayer l O königlicher Wein ! ¦':'" is-ifc^M O königlicher Wein! "Dir foll 3 als Grarnzerflreuer a J3iefs JLied geweihet seyn l In Schwermuthsvollen I-aunen BeflügelH du das Blut j Bey Blonden und bey Braunen ; Giefcft du dem -Blödfinn Muth. pir foll, als Gramzerfireuer^ XHefs kied gemeinet £eyn> Ö köftlicher Tokayer ! Q königlicher Wein !¦¦ Die Nachtigall «od der Habicht. - hecken, SaJs ein^ NachtigaU und fchlug ^ j^t fchinettetnder Wehklage den Betrug Oft Zeuginn war. In feinem fclilauen Flug Erfpäht efci Habicht siey hielt feinen Kauh für , klug! , ..>r-'- pa Dufo lieblich, fingft, wie %reff lieh Wirst du fchmeckenl Sprach er zu sich j ftiefc, wie ein Pfeil^ ^tab, .' W PhUomele fand in feinen Khtu'n ihr Grab. An meinen Oheim, B&y Erhaltung eines heuen Kleides, Atzt, da Ich mich vom Taumel meiner Freude -täm imlb erholt, ?%i&t wefld ich meinen Blick Mitthrltoeiiv^Beii^aiik Vöh^melnem neuen Kleid« Auf jenen, der esn^i^^gcfGlie'iiktj zurück, -¦'" O 3 ewig will ich diefes Tags gedenken , per eine folche Fteirde^ iA verfchaft» Doch mein Oefithl darob in Sylfeeneinzufchränkeii, IÄ wider der En^nÄmg Blgenfchafr. Ich kann ^^tmtfom;., a-sVn«r den Mann verehren, X>fer üelbft d^n Si^iMen ^in^il Würifche hafcht; WlllßeineEnkele4nil#i^ fpii^gB^rpiel lehren, Wie man am angenehmften überrafcht, Von meinem Dank will ich für immer fchweigen, poch foll». wenn ich dich morgen wieder feh% Ein Herzenskufs dich fprechend überzeugen: Der ftumme Dankfey der empfindfamite. An Denfclben. Bey TJeberfchiekurtg einer gedickten Weftev . <-¦. Sie ist vorbey die Zeit, wo Waffentanz, Turnire, Und Muth und Tapferkeit aer Manner Werthent^ Zu freyen, nicht Oe£eGlit ,tmd nicht Gefahr vefmied. Zu ehen tHefer Zeit, äs fafsen junge Damen Nicht im Parterre nur und indem dritten Stock: ¦Siejttckten ungefehn an ihrem Häherahmen FUr ihre Rittet manchen Waffenrock -¦.-¦ XJnd den erhielten sie int^itterkAfe Als £>ank #us ihrer Damen eigEelr &and- ¦ Gefällt dir diefe Rrtfer^fe : So nimm von mir «um E>änkv und Pf eife Hier, was mein Flei^Cr«y dich erfand, Pen Wams geflickt mit eignet Hand; , Atf ©eilgelben. Üeberfendung eines gedickten Uhrküfseits,- XJ'te trenefte Gefährtinn deiner Sorgen, Die, wenn du zweifelffc, dich zu Rechte weist,, Die pünktlich dich arh Abend und am Morgen. Der Pflicht, und ääriii-Äe- Freude ^folgen heißt j Die &l&m^£Ä Wenn du zu tang^ätoetnem Ort verweilet, %x\ dem die Luft lieh feelb&n We&gehahnet, , Und deinen, Ftohfinn mit dem XJTnmuth theilftj Die ist es werth, däfs sie dir Nachts xut Seite ßtjquem auf einem welchen KMsen ruht; Weil üe fowohl Im FfLedkii als im Stteite Dem Adjutanten gute pienfte thut,' ./
Bin Bück auf -le beftUgle deine Schritte , -Wenn Paphia zur Sdiäferftunde winkt , Die, fey.es im PaUaft-, fey's in der Hütte/ Dem Weifeften doch Äets zu flüchtig dünkt.
Sie theile dir den Tag in frone Stunden.
In ^oldne Träume jede SJacht dir ein; ¦ >
Und lafes nur die wenigen Becunden ,
Die Mllsmuth füllt, von kurzer Dauer seyn,
A n A dolph, meinen kranken JVater m Baden bauchte/
SS och deckt vielleicht dich, den IheinHerz ver--
verehret, Der Traumgott sanft mit feinem Fittig zu; Und deiner Freundin wache Klage übtet Dich nicht in deiner forgehlölen Kuh,
Die Sif^^^rNa-üir,- die in der Ferne -Mir fehnlichfb ruft /trennt lange mich von dir. Und doch, verzeih der guten Tochter» gerne, Obfchon mit krankem Herzen, folg- ich ihr.
Könnt' ich dadurch dem guten Vater gehen, ¦ ' Was ich doch felhft bis itzt noch nicht gewann , Die gröfste Seligkeit - ein ruhig/Leben! Das uns den,.Himmel hier fchön geben kann.
Vielleicht wird durch fem Wietefihn ^ebeUet, Was itzt verwundet rafcher Trennungs Schmerz, vIa di«Ce fchmeichelhaFte.Hoffnung- theilet, Halb aufgelebt, (ich Diess gebeugte Herz.
Ich flieh- zu äem, d er , volldf$ liebevollen Erwattens, zaftlich wir entgegen blickt: Zugleich werd^ ich mit jedem Raderollen Per Stadt, die meinen Freund umfchliefst, entrUckt,
Dem Rufe, der dem Ohr'- 4$t Tochter klinget, Dem -folgt ich^unv^^w^ fchwer,
- Und doch beruhi^nd maii Opfer bringet
Der ernftem Pflicht : du würdeft dann nicht mehr
Durch Zweifeln mir den fleten Kampf erfchweren, In welchem Lieb -und Folgsamkeit fleh übt, Und wUrdlefl: einmal doch es glaubig .hören, Dass du fo oft mich unverdient betrübt-
Nicht ungewifs will icl> von dir mich trennen 9 ÜSTicnt unversöhnt aus diefen Mauern gehn : Hör ffUf:, mein Adolph > stets mich zu verkennen! Per Himmel weifs, wann wir uns wieder felin.
D a n fc 1 1 e d
zur Ehre
KARLS
an reinem Naitoieti s tag^,
¦ > ¦ lÄröf'-iilt ÄÄi ;-Hoheit ¦ \ ¦ >¦ ¦--
der Ifinü Erzherzoginn ' .
gesangen ," . / den 4. November 1795- T7 X^ntfernt Von Ihm, derfchon in feinenjünglings-- jähren Hehr wie die Elche fleht, und keine 'Stürme feneut, Des W&i&ih^.<äe#it£eni:: trotzt /und rühmlichen Gefahren - ¦ Mit unerfchroknemÄitn ä^ie Heläenflirne beut- Entfernt von IHm , weiht fenüch^ern hier y Chrißindf diefes X,ied ein deiitrches MKdcheri Dir- Entfern- VonIhm ,, der uhtÜi aller Retter, 'Die Stütze Österreichs, der Feinde Schrecken ist, Und als der Gott des Kriegs > die' tipferri .Unter-. \ ...¦'¦ 1 ¦ ¦ ' - götter Und felbfi: den niedrigften der Streiter nicht ver- ' gif st» ¦ v ¦ -i " ¦ Entfernt von Ihm , weiht fehüchtern hier Chrißinai diefes Lied ein deutfches Mädchen DirP Entfernt Vbh Ihm, der wacht, und thatig wirkt und ftreitet, indess wir uns von Ihm in forgenlofer Ruh B;! p;£e'efe£n^ Arm ge- leitet; penn Schutzgeifi: deines- Volks , o grosser Karl ! biffc Du. Entfernt van Ihm , weiht fchüchtern hier ,' Chnßina / diefes Lied ein deutfches Mädchen Dir. Entfernt von Ihm , der oft auf fein em harten Lag er Kaum Einej Stunde Ruh'-, Erholung, Schlaf gehöfs; indess Gefpenftern gleich , neidknirfchend, bleich ' und hager, Zw ihrem Unglück Ihn der Feinde Scfcaär'um-;i fchloft«. 'Entfernt Von Ihm/-y;eiht fchüchtern hier Chrißina 1 diefes XAed ein deutsches Mädchen Dir, Entfernt von Ihm , erfchallt in Gottes heil'gem Tempel Sp rnancher Sejgen^nnfph » manch eifriges Gebeth, ^ e fckallen mojt^t v^inÜbnl^ : H#rli#H&t der Gottheit Stempel, Entfernt von Ihm -weiht CehÜchtem hief - Chrißina / diefes X,ied ein deutfches Mädchen Dir- Für; feine Rettung bleibt- 3es Vaterlandes Liebe Sein Eigenthum, un^ toch fehlet jedes Herz fürlhn; Und ew'ge Dankbarkeit, der edelfte der Triebe , ^'feftvif Ä5I^M^^.?^^ WW feiler, noch an Ihn, Hoch jetzo fpriclfc^,^^j^j i^t_:i»it;imtwdrUckten ¦ Zähren , . m,-.,:,.,:'.: So manche Mutter : " £obn, geliebter Sohn 1
- ':.-¦":j::\ ¦ zieh hin! .¦-.¦ ¦-¦¦¦..¦-¦'
" Und Isannft du nicht dereinft mit Karl zurücke: %-;- -;:; kehren : ¦ " So ärnde feinen Dank , indem duiUrhft für Ihn. " So denkt ein VolTfWf Karltt un&-feinem edlen Kaifer Die Treue nicht nur fchwur, auch hält und nie- lnals wankt; Das die ErhaHung i^in§r Rinder ^Ut&r, Häufer iNiir einzig feinem Gott und feinem Karl verdankt. Schon feh- ich Ihn im i <^fl-j^it'Sh%~Wä Rühm ¦s : zur Seite., Den Frieden an der Hand, in unfre Mauern ziehn, Des Friedens Töchter., Ruh1' und Eintracht, im Und Ueherfliifs nach Ihm auf feinen Tritten blühn- So zieht Dein Karl einlier 1 Chrißinal Mutter! freue Dich vorhinein mit uns; die Ähndung ist fo füfs t Bald Krönt der Feinde Sturz mit Lorbern Ihn äufs Neue; Und Karls Zurückkauft und der FrteWfind gewif s. Entfernt von Ihm, vretht fchüchtern hier Chrißina / diefes Lied ein deutfehes Mädchen Dir- ¦¦-^^}A^b £cMtd:s 1 i e d ' ' anöeffemiclu SöIineV ¦ ' '¦¦.'¦¦ -...-. ¦ deiv 17. April i^m Ja^e des Abniarfchfcs Alles B-t^^ f- 111 H imi ........w
etat»! herab nun von der Wand, Vermummtes Saitlß^ielvi h, r yerändre Ton und Gegqnstand- ,,
Bef^ifke üem Gefühl. ,...'¦" . . '
Brtyne - »icht von ZättlichKeütv 1 Und nicht von'Tan^ xmd Scherz: Sing Oeftreichs Sühnen Tapferkeit 1 Und Edelmuth ins Herz.
Goch ^ wahrlich , Diess bedürfen üß In diefem Zeitpunkt nicht :
Denn üe beweifen fpSi und frl^i ¦ >/. Muth, BUr gertreu und P&icht.
So nähre diefes Feuer denn
Mit deiner Saiten ^n ;4/
Begleite bis zum Wledetfehn-p ;
Der Retter raschen Gang.
VerkUnd"' es laut» Dass jeder Schritt
Zum Frieden näher führt,
Dass jedes Herz, von Drang durchglüht,
. Nur Mitck \i&:^$^mi^^^ß^p'S'¦:¦¦"
Zieht hin 1 die Fahne vrü,ftt, und mahnt» Und winkt £um Sieg euch fchon. Es gilt für Fran-^ und VatWl&n&l Und Ruhm ist euer Lohn-
Folgt eurem- Führer : brav und gut Und Biedermann ist Er; (-)
Er glüht, wie Ihr, v©a deutschem JVtutfu Macht Ihm und D.eutfcMand £hr\
JDann bringet Ihr, will---Gott» zum Glück, Nefeft' Feaerbufch und Schwert, Auch Fried ensüalmejium zurücjc,, Des deutfchen Mmhes ^erth,
Dank t i e d -
im Nah m en ,
der Mährifch - und'-ScUefifchöU" Stüdentett
- ta^ Grjtfinn Kor&nska - gebome
sieyinn von Kalkr e tu , als sie. am 3Q. $f>r l \;J7:0ß.ß^!^0i^^^::^t\;. die JS^uipirong der "»Snäer^^ö^ SeMte-^ fifctten. Studentea b?y der Wiener - Vj jverfii&tft- Brigade auf iicti zu nehmen zufagte, bey dieser Zufage Thronen vergofs , und i'elbft eine reichliche Gabe rciqfite« Niemals fah ich eine fchBnj$Thräne, Höhrer Menfeben wurde voll , -Als die, welche jimgft für Deutfchlands Söhne Aus Korzensika,,s Aug- und Herzen quoll. Biner Perle, die von Meereswellen Rafch empor bis an des Ufers Rand Sich erhebet, glich das TJeberfchwellen Peines Augs» in.dem die Thräne stand- Solche Thränen ßnd der Gottheit Stempel, Den das Mitleid auf die Wangen prägt : Sie verdienen einen eignen Tempel» Der die AvtWcktist: Dank der Armen -- itU$U \ / . =, .. ¦ t _ Für die Gabeu» die -?ftfp erhaben Als wohlthatig DU rf t-gen zugefandt , ist der Dank in xinfer Herz gegraben» w Vnd de- -werde nun?^dbt ^eist bekannt, Schießens und Mährens dürftige Söhne Danken Dir, du Zierde unfrer Zeit i Unftfe Lofung fey ; Kor^enskä-s - Thrtine / XJnfer Feldgefchrey fey: Dankbarkeit/ Nachruf an Oefteöbiclis Krieger, Im Nahmen des vaterländifchen Mädchens. Der Wiere Schmuck, die Zierden unTrer Feldes Sind mm verblüht; der Vögel Wechfellaut -Verhalt im Bal^^^i-?^«^^ Und gtamum^Blkt möii Äug' vom Schmerzhethaut. WaShKlt Ihn ab, daf- er nun wiederkehre, ^ In »einem Arm deS Frieden, ßch zu freun? . Er, der to vieles that fUr Vaterland und Ehre , : Sollt' er der Webe«« »--- --$-- seyn>" Die Hoffnung, r Ali $&fe Braut. IMan nennt die £Ta<&t;des ^enfchea Feind, Eia Thor ist, "Wer das glaubt; ¦ -' In manche-: :;Nac^t:,;;u;#ä::i^ Was^ uns der T£g geraubt. Zwar findet sie auf weichem Pflaum Auch mich oft müd- und wach: Und dann flieht mancher fchöne Traum. Dem Friedenrc^hter iiatt»
Stätt^TijEito^
Nur bange Fharitäsieii y
Verworren Bild auf Bildy iuiii mich
Gedrängt;, vorüberzlehm
XJann naht die Hoffnung fchmeichelndüch , Und fingt zur Kuh mich ein ; CO täufchend Wiegenlied für mich!) "Bald, bald wird Friede seynl
^Siehft du die Siegeslorhe- dort, "Die weifse Fahn- hier wehn ? "Nach langer Trennung, auf mein Wort! "Folgt frohes Wiederfehn«
Dann ist die Nacht Kein Menschenfeind. "Vielleicht - eh' man es-glaubt - "Was wachend dir verweigert Scheint,
.Iffc dir im Traum erlaubt- -
- "Per Lohn der Prüfung.ist".f^^^M^:;-' ¦ "Dein ^l^Xi^^J^^^^'^'. - "Sey standhafti bald erfcheint die Zeit,
, "Wo tag und Wacht sich gleicht, ^V;il.i^^Z..^s^:!ä:.-L...^¦¦!o .,.: Die 7eit zerfl/drt und baut Palh'fte , Streut bunte- .Blumen auf die I?lur: Verfchlingt des Kachruhms TTeberreße» Und läfst dem Enkel keine Spur : Mit unerMltenein Benagen Nagt sie am Denkhranl mancher Gruft; Zwar mildert ße ,d^,'ÄÄÄt Klagen Durch iie ^zerfliefst der Gram in I/uft. Oft nalirt" oft löDche't (te dicj Flamme, !Die Leidenfchaft im Bufen birg't; \ OftUntergräbt sie Miau am Damme Womit Vernunft entgegen wirkt. Sie kann, was JÄenfchen feiten können» Sie fetzet Schranken jedem Schmerz, Vereint oft- ^ ^ie Menfchen trennen, Gierst Balfam in das wunde Hetz. Zwar Wieget siedle ftKrkften Triebe In Schlummer ein, nack Sturm und -St aus ; Dock die Erinnrung £r/ler Lieke " Tilgt felbft die Ewigkeit nickt aus1. - An den grojfsieja xmlfe^i$h%xi Kayden, b cy G clcgc nheit ¦¦'¦'¦-, a 1 .&, '^^^v'^^«®...^;# # g ..... dref$ MeisterftÜck der TC-drtKtinil Im k- k, Kational-theater aufgeführt wurde, Jtiirqtuckend -- sanft ~--< Svie alles Schöne' Entzückend feurig und doch fein, Strömt oft der Zauber deiner Tons J&urdh-s Ohr in ünfer Herz hinein. JBngft fehuf dein fchÜpeÄeries Werde l Den Bonner durch den Pauckenfchall ; Und Himmel, Sonne» Mond, und Erde » Die Schöpfung ganz - zum Zweyienmal. Gefühlvoll >-¦ fUun&nd «- Wonnetrunken: 1 Wie Adam einft im Faradie/ Am Arm der Eva hingefunken- ( t -2war fptachlos den Errchaffer pries, So huiaVnw, im Aug- die Thräine, Dem Kuiistwerk deiner Phäntaße - Der Allmacht deiner 2fetertöne -~ Und Dir, dem Gott der Harmonie i l ABf eh i e dslied an Fräulein Kanette von Strefsieur am TrnuüngsfÄge mit dem hochedelgebohrneu Heera Antoa von ^acbovjn des heiligen Rtfmif<fen feiehs mttex Bdein, von-Im Nahmen .ihrer' Freundinnen gesangen den iL ISTovember 1798-
O Freundin i die aus- tinferm muntern Kreise Durch Hymens Band'm:tkfrüh entzogen wird, Nimm unsern HerzenswiMch mit auf die Keife, Die dich auf kurze Zeit aus unfermArm entfahrt.
Die Liebe inüffe dich fo glücklich machen, Als du'» verdien-ft und Hoffnung es verfpricht, Bald foll ein Engel dir am Bufen. lachen, per Mattet gleich an HerzNmd am Gesicht.
Ja, lächle nur I dich feffelri göldne Ketten, Üna Hymen. pEanzet Myrthen in dein Haar, Von diefem Zauber kann keinMenrch. dich retten: Der Schwur gefchah1 am ernßen Brautaltar. -
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Dagegen bindet auch an fein Versprechen ' Den Bräutigam das uns gegebne Wort : Die Freundfchaft würde feijieji .Meineid rächen; ? ZÖg- Er auf immerdar, mit Dir, o Fraundinl fort.
Die Trennung nur von allen, die dich lieben, Mifcht Wermuth^::m ::&ei;';ÄbÄeft'V Freudenwein, "Wir würden uns noch mehr um dich betrUbei^f" i Als wir uns jetzt an deinem Glück erfreun-
Blieb nicht die Hoffnung hier bey uns zuruke, Auch fern von hier werd- es dir wohl ergehn ; Folg- dem Beruf I -¦ "er winkt zu deinem GlÜke, Und fchmeichelt uns mit frohem Wiederfehrt»
7ieh hin in Frieden! Ti'autes Paar ! und eile - Zum Ziel der Liebs - doch des Lebens Glück Ganni zu geniefsen.-, theures Paar l fo theiU Es auch mit uns j und kehre bald zurück.
IMp:oiritu am Ciavier.
Ciavier m eist et. Schlagt Heber die Franzofen- '
Der Kanarienvogel
fatt Gabriel^ ;yq» 8 a;vm&ö-g- «=-
yomHetm von Alxinger- .-¦¦'¦'
.,'¦'¦¦.;. ¦¦'¦!¦ : ."f
f q£': t-me-' .f^öge '?^^^ö?::lfeKln¥: Sängerin , ' Von deinem Reiz magnet;fch angezogen, Jüngft in dein Kämmerchen geflogen, Ich armer Vogel war nicht immer, was ich bin» Ich war vor kurzes; Zeit ein Jüngling und ein
Dichter; Und wenn mein Lied nicht ßets die Sylbenrichtef
Befriedigte, gesiels den MHdöhen doch,
Und machte mir, das muf$ ich fagen, deicht ihre Bürde, fufs ihr Joch- Zwar gab es hie lind da zu klagen, Oft miV, oft ohne Recht; doch glich sichs immer
aus ,
Und unter uns, träte meinem heifsen Sehnen,
MoncLfcheiiTgen Elegien und lichten Odenthränen, Kam was betrachtlichs noch dem fchönen Volk
heraus- Denn die mich neckte, neckt ich wieder, Die mich Betrog, betrog ich doppelt wieder. So fland Ich zwar stets in der Xehenspflicht Gott Cypripors, itn^ ll^at"ii# vie^eis zu gefallen, Wife iich-s geziemt Mü Redliche Vafallen" !Dock;iwa.£;;;:jÄ^ ni$hf.
Bald aber wnrdfem'ir>':'fein\S«^^ Von jeher Tyranney ) von druckendem Gewicht. Ein Mädchen , das ich treu und fehäfermäfstg
liebte ,
Und das juit darum mich durch Graufaxnke.it betrübte ,
Veränderte mein rund Geliebt
In einen Todtenkppf, mich i-elb{t. in einen Thoren ,
-Bey dem die Klugheit ihr Latein,
Die Freundfchaft ihren' Rathverl obren-
Zuletzt hiefs mich Apoll, von meinen A^infeleyn
Gerühret, einen Vogel seyn,
Ein gelbliches Canafifches Gesieder
Umhüllt'1' auf feilt <^eboth mir die entHeifchten
Glieder;
Mein Murid, -ütf welchem it£ti%& <3er Jugend Roth
verblich,
Krümmt- und verkleinerte zu einem Schnabel fleh-
Nun brauche, rief der Gott, die neu gefchaffnen
Flügel,
Entfleug dem Orte deiner Qual,
So fchnell du kannft, fort Über alle HUgel!
Er sprachfs allein d as er ft? tind zwey te 3Vtähl
Pflegt felbfl dem Herrn Blanchard das Fliegen zm
mifslingen;
Doch endlich glückt- esmir^mich In die-: Luft zu
Ich flog ?- und flog zu dir. -rt O welche weife Wahl l .So rief Apoll ; nun enden deine Leiden I Ich Griechenlands Zigeuner , prophezey Dir dauerhaftes Glück in deiner Sklaverey '/" TJnd mufs dich felbft darum beneiden; Denn einen Platz in ihrem Schlafgemacü ¦ SetzV ich den erften Thron im GUftejcfaaie nach
An meuveit Kamrienvögel.
Du kleinex Vo^eU 4^ --uf Gott Apolls Geheif-
"Wie bin kh ä\fi lÄit tön fteiii Schickfal yreifs >
Wie bin ich ak, du kleines Thier gewogen?]
Wenn dir's behagt in meiner Einfamkeit,
So folLfs dir ^dtaa gufcejv Tagen fehlen,
Am Zuckejtoöd; oinddaun -zur Abendzeit
SoU etwas auch di ^y^Aie^Wenj?
^ r klettesfc fcaon an meinem Schoofs -herauf »
Sein feltne^ Äc i§i#M> das dem deinen
$ehr Irtuaich if^
Zu wiederholen, um mfa?"fir 2« meinen- i<
Eavorfens Erzählungen.
Sey ^te#mopmen, Freund im Federkleide 1 Auch ich war nicht von jeher,was ich bin; Mich alerten elnftww, Turban / Gpld iirid Seide
Und ein. -X^m^.9^^^^^^^^f'>:'"' '¦ Bin ^m^ ^^^^^^ü^ Freuden .,-Bin weicher Divan war iuein Ruhebett. , Mit Sehnfucht fah ich da der Sonne Scheiden , Mit Zittern oft des Halbmonds Majeftät; Bin "fchiiner Mufelman war mein Gebiether> Und wählte bald zur Favoritin mich. -Beneidettswerth war da mein Loosv^do^h bitter per Rache Dürft » die im Verborgnen- fchlichy Eiit Heer Von Sklaven Wav^iÄ-u bedienen Bey jeäem ^unCch auf jedtfn;vnnk bereU; Poch auch ein böfer Argus w-tfer i^en; Zum Wä'chte- meiner Schönheit eingeweiht, ^
De- pulste mich.dön ganzen Tag bewache^ Penn eiferfüchtig war mein Pafcha fehr ,
Doch ohne Örunds dtefsHerz entflammen machen; Diess konnte ja bis Ztzt Icein Mann, als Br. Auch wufst- er-s wohl» -wie zärtlich ich ihn liebte; Sah, wie ich täglich nur auf Mittel fann, Ihm werth £u seyn ; fah , wie ich mich betrübte , /Wenn eine Sklavin fette: llünft gewann, Doch wiff% in Stamhul ist es Landesfitte , Mit SKlavinne^/ite-gleichen Rang zu seyn':¦ lin. S:<^u^tacfe^ >
Doch Diess Panier Weht Einer nie allein, Trotz alle dein hieng ich an Selims BlickenV Treu, wie der Abendftern nach Lünen blinkt; Mein Arm umfchlang ihn , wonniges Entzücken l Sanft, wie üch Iris um deriHimmel fchllngt; Als, achl der äli gern eine #revtdeiifl:örer, Der Krieg die fchönen Kofenketten brach; , Der Ruhm gfDOiln^Er folgte^dem Verheerer , Und ith in fremdet teeidung folgte nach- Sieg od«r Tod mit denvri^liibfce^ "War nun melnr Plan; auch blieb ich ihm; gettffcm Wir mußten lang in Belgrads Mauerii weilen > Beflürmt von feinden; Doch die Tyranney Beftimmtre uns nlteht Siegertod noch Keite : Von banger Andurig an fein Zelt geführt^
jPand ich beym blafften Schein def ffl^adtbthe
Den Liebling meiner Seele, ftrangulirt.
Dutch den Verluft war auch mein Muth entkräftet,
Ich fank entnervt an Seltms Leichnam. hin.
Sein brechend AügN an Lünens Glanz geheftet >
Verwandelte zu dem mich, was ich bin-
Denn Lunafenkte ihren Silberwagen
Anf fnsJhe-äb, berührte meinen Mund, Und wandelte > ;zur Lindrung meiner Klagen, Ob meiner Treue mich in einen Hund. ^
"; ;: "
Und ich mit ihr : mir f eiber unbewußt Lag ich, durch kunst zurückgebracht ins Lehen'V An eines tapfern Mannes Heldenbruft. Der Mann, der mit des Kriege» rafchem Feuer Das zärtlichfte, das befte Herz Verband , ' Kahm mich in Schutz. Ach , zärtlicher und Breuer . Liebt- ich nur den, den mir der Tod entwandt, V Betörst um mich, theilt- er be^ «enger Kälte " Oft feinen Mäntel brüderlich mit niir, Und köfte mich, als wUCst" er, was mich c-Ukfe tJnd nannte mic^Cein liebes , gutes Thler^ . Nun folgt3 ich ihm in Krankheit und Gefahren: Aus Dankbarkeit und Liehe that ich -s; ¦Kurz-:, unzertrennlich bliebe^ wir, und waren Uns treu, fo >vie Orest un4 BUades» Bi.njft litg iqb traurig Co %u. feinen FUisen , Als ein J^i^ie^wir i^ 4ie Aiigen siel :, ; jiufX-Qitdon$ Sieg J-j'-,pft li:wie,.^tticfelftiig^nlwiTeu Mein Buten fchwoll l Im raCeijdej- Gewühl j - Der X-eici«ni^^ft,^ifo i^li mt wtith-gen Älihnen E?ie&i. :]p#f..l&;(;gÄ ; -...... XJnd warum ich es bin- iüi& alle Sdene i : : Des Kriegs erneute. Doch, ich. Schwärriierinn! Die Ungezogenheit mufst- icli nun theuer büfsen; Penn ifc einern Herrn k^nt plötzlich in den Sinn, 3Sr wolle nun nichts weiter von miivfiffea^, "V^d rcfoenkt^u^ So lettre d^j?Sph <-kfÄl uns lue nie den purch Zauberkraft bi% in den Miilfenhaui ; . ¦ Es wählte fejipe Wege ^wtt^ef d-ie,deÄ.?.^ . , XJuxcha Fen$er dich , und mich zu- ThUr Jüneln. Doch wüIst- leb nicht, wo ichJs nun be#e^ hätte 7 X)siä X-oos entfebied für inich mit guten Stund» MHLtheUt «Atm-hier-EteyheU- »»h^dBette, Und man tractirt mich nicht, wie einen Hund. Zum Dank für FreyHeit und für gute Pflege, Bell' ich gen jeden, der mich necken -will J Poch ftraft man miM dann fchmleg' ich mich »
sUttä lege Mich mit gerenkten Ohren und bin ftill. DufträuMl jnaefs,; gesangner Sylbenrichter , Ümfonft 4le Flügel ,z die Apoll dir lieh j Penn man mifstraut dem neu berchwingtenDUhter , Poch Hnndes^ufe ,^X^^äMM,'.- - .; Büßfertigkeit der Männer- ,«.. . ISur Sinntstinformg \ß Biffs- ;,.-- fo lehrte &in{t Wtefer (?]»'¦ $i]^^ Der Männer Herzen mit fo-lelc.Jite-. ÄfUi; Denn feit der Zeit siebt-s viel bufsfert,ge Sünder. Kein Wunder auch! ist jemand jvohl gefclrwinder Zur Sinnesänderung geneigt, als üe? An d^» Schlaf; Am Krankenbette -ineitfer Fretihdinru
, Holder Schlaf! o, lenke dem Gesieder Sauft auf meine kranke Freundbn nieder,« . i Und erquicke siej,.wU...fttU^:^fe>,,;. ™.:': < ¦-¦ Reich' tätäi-':s^-fä^$Sttch-i'rn' Und vermft' damit der Krankheit Qualen: Ihre einx'ge-Setotfacfct Wft.mir du! DemVwnarmt von dir, erfahnt« Schlummer! Ach, verträumt man jeden Erdenkummer, Jeder Schmerz weicht deinem Zaubevfaft: Labtal bist du felbft den Hoffnungsraiiden, pu nur fchenkft dem WelfgetUmmel frieden , Und dem Kranken heue Lebenskraft. - Gott der TrSume! mahl' in -«'en Bildern , Welche wahre Freundfchaft lebhaft fchüdern. Meinen Wunsch vor ihre Phafitasie; Neujahrswunf ch an enteil" freund?
Der Wonne mit fi:1?£h tigern Trab , So -wie die betrübteften Stunden , Hafch in der Vergangenheit Grab-
Wohl dem., der mitT ruhigen Blicken 1 Den "Wechfel des Jahres erneut, Und von dem entflohnen Entzücken Hiebt Eine Minute bereut.
An Herrn Jofe^hEclKri von Ritzer,
¦^ ! . .h- . 1
Du ziehft den Nahmen Freund- dem Dich^rnah-
mea vor, Und doch verdiene-- Du im gleichen Grade bey<ie;t
Verfchliefs-. o Freund i ^U a^
' ' Uiid' gönn«.. flifo:4ij&-^ ^" - 'v '"-
Dass dich mein Lied mit beyden Nahmen grUfsr, Da du ein Menfchenfreund, und Freund der -Mu-
fen hist.
Ich ibin der Meynung felhfr, Dass mit dem .Dichter rühme ^ Der.groffe Glanz nicht mehr ^erhun^n fey» Den mancher in ApoUens Hejligthume 2u finden wähnt ; -- die fü^ Träumerey, -Der Nachwelt Lieder vortufingen , Der Stolscy im Geiste. «Gcft. empor xu fchwingen.>¦--Und Dichterinn genannt zu seyn, Wird nur zu bald auch mich gereu'n»
Ich fühl es Freund! und fang' es oft mitThränen, Dafe Hochgefühle Herzensgeifseln und ; ¦--Vom Densen und Empfinden, lieh entwähnen , Für freundes^iSchwIc^J/ja^^^a^^lUid^.. ; iCait-Egoifl: zu seyn , ist die bequemfte Lage , Um feines Lehens küiS& FUfertage " In ungeftörter Hielterlcelt Kin»4t gegeben
iü ftteoen Sich Kühn bemüht - ö wie bedaur- ien den! Er wird nur feiten, was er fuchet finden, ^tr-öft Verkatint fctt werden tief empfinden - r XJnd mitten in der Weir sich doch Verlanen fehn; "Dieis war mein poös In meinen Frühlingsjahren, 3MteinX^edi ^cth^trii^rdäVoÄio manche Spur I - Darum, o Freund! Vernimm den leifen Schwur: MeinUelmtalent will lc Jctun\ganz verfcharren , Kicht mehjr der DichtkünÄ meine Wachte weih n ! Ich will 4ür Fretttidlnn meiner Freunde fe^n. Bist du theilnehitve^tdV wle^dein edler Trieb, Bereitet Menfchehwöht und "Weh zu tneilea? So will ich Dir In Ungereimten bellen Entdecken, was ivüi f&üft 1A Versen lehrten ; In Adolphs Stammbuch. Vor feiner Abreife. , "¦¦- L OV dei «u jetzt befn bittet AMcMed weistfU Wenn ein beglUcktres Mädchen einft, Nachdem fchoa Wngfl -ie ieWgen:^a?a Mlt dir die- Buch durchlieft, und dich bald kufse, hald fragt- i^j-rj "L- Wer die?" - du ahe- T^er war <?£## der- ' '-- ihr's getagt ,"- XJnd sie der Reihe nach au^U endlich mich ge- ¦ \ fundeti Wer war denfp die??' - -¦<> Und wieder fragt- «^^ fprich t Es war ein gut Getchöpf , das viel empfand fttt mich 3 Und doch ih- zärtÜcr Herx'nÄ fteu im Dulden "¦"..¦'¦¦ ¦ ' übte, ¦ 0as immerdat mit Pflicht und Liebe tanS , ~ Das fernen 1 elfen Wunsch, fo fchön er war, bezwang , Das Ichfo oft verkannt9 und Öfter noch betrübte.- Das mir fo gftn verzieh , fo gern > auch dann, wenn ich, Wie^oft gefchah, durch Mifstraun sie beleidigt, Das, war im Gegentheil der Schein oft wider mich, Selhfl gegen mich mit Wärme iich vertheidigt- J^as-."alle?4^^^öfe^..^ßy ra^fe^i{e: filr fähig hielt , X>afs ich mit Z^tJic ikeIi und Sirene TOr £e%>ielt; Und nun den eiteln Wahn, Dass sie mir alles fey- Mit bittem Klagen hilfst und einer laugen Reu ; .Von der das Schickfal mich, eh sie's beforgt,, getrennet,1 Und die , auch fern von mir ^ mein Glück mir nicht mifsgöunet, I3ie, felbfl: vergaffen- noch voll wahrer Zärtlichkeit, Trotz Spötterey, mit der sie Schadenfrohe kranken? Des nun für sie Verlornen; Angedenkpjx\ . 'Noch ungefchne Thränen weiht, An Adolph auf unf-ere Trennung.- Sie nalifcl sie näht die fürchtetliclie Stunde, Die mich von dir auf ewig trennen, foll! Schon bebt das Lebewohl in meinem Münde , - ¦ Für dich das letzte, letzte Lebewohl! r Beraubt der Hoffnung, je dich mehr zu fehen., - Verfchliefs- ich fchweigend meinen Gram in mich,. .' Und will von Gott in Zukunst nichts erflehen, Als Starkmuth, - Und Zufriedenheit fiir dich, Kurz, aber herrlich waren iinfre Freuden1. Still, aber tein genöffen, fchwandenpe Inew'ge Naclit! « xmd nahmenlofe Leiden JSifüllen jetzt die kranke Phantasie- Allein jteh niufs den Matfi der Vorgeht ehren, Ich halle ja'mein Unglück felbft erHeht. "Wie dür^t- ich kühn dawider mich empUren? Dena dießj war stets mein brünftiges Gebeth: "O, fchütfce meinen Liebling;» Herr 1 und krön« "All, feine Wunsche ; glücklich fey nur Br r ^Und keine fonft, als .eine Dankesthreine, "Kommt dann in Gafer ejlens i^uge mehr/« Abfchied
von der Leyer.
Du, die an Amors heiligem Altar, , G-efpielt mit TTnCchuld und mit Jugendf eyer , So oft das Echo meines Hörzens war! Gelehrt durch dich noch vor eer Zeit zu denken, JFuhr ich empor aus träger Geistesruh-Mich fegnete mit gröfferen Gelchenken Vli Vorsicht; doch das liebfte warft tote- -«-' Du haffc fo oft in trühen hangen Tagen Mich an diefQual, ein-Menfch zu seyn, gewöhnt, - Und, mitleidsvoll, gerührt durch meine Klagen, Ben Dämon UamiUh von mir weggetönt. Dir dank- ich zwar die feligften der Stunden.» Die ich in Ailler Klnüimkeit genofs: XHi warft es- die vom Gram mich losgebunden» Wenn e- mich feft mit ehrnem Arm umfchlofs. Doch, fo viel Wonne du mit zugeme^Ten» So viele BitteTkelt ni Öitilft div mir 5. j^ie will. ich7^ä p§;alÄteSdir;.vergeben,- Doch .£eÄ^jä:i^-::iiÄHS^^^^^^ÄSiS^^-^f-' 3Ssie follft du mehr der ganzen Welt verkünden , Was ich nur dir gewohnt waip aii-^geifcehn> Zwar wird kein fö^end^e^/We^ir^l^ibfßndeh?. Doch ^risd 4ich >iieh -nlfeht ^eidi^dMijfegunft
,r. -. ;ät "Ich i&h- d&fe t^i^0 Wahrheit ohne Schleyer ' Im Mas^uenÄ^eW-!^ Du ..fan^fls ;i&»;v"ieliefet0^ ^^in!&'&&$&$-¦ ;'i-;:C^;Ä g;4g4;, 2ST«r allzülaut» Drum fdbwelge künftig IttlX^ Zu. traurig für der FreudeHarmonien- Zu heilig mir für X& 3^^nd Seherz , : Brgofiföfi du dien meist In Klegien: Und, ach, die Welt theilt lieh er IaiB ateSchmerzt ¦ ¦¦-. "-"- So hänge denn, Gefährtinn meiner Sorgen, Hier, von der Klugheit Auge wohl bewacht, Bis dich, vor Missgunst und vor Neid geborgen, Ein besser Loos einst wieder tönen macht.
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