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Titel
ICE STATION
Rezension
Man nehme einen ehemaligen Piloten und Leutenant des Marine Reconaissance Corps, eine amerikanische Forschungsstation in der Antarktis, deren Bewohner eine SOS Nachricht an die Streitkräfte der USA schicken, ein außerirdisches Artefakt, das in den Tiefen des Eises schlummert und eine Verschwörung auf höchster Ebene.
Wissenschaftler werden ermordet, ausländische Mächte schicken Agenten und Spezialeinheiten, eigenartige Tiere greifen Menschen an und tief unten befindet sich ein schwarzer Kegel im Eis und wartet auf seine Bergung.
Viele Schlachten und Kampfszenen, eher eindimensionale oder klischeehafte Protagonisten aber das ist in diesem Fall Teil des Spaßes...
Wie ihr seht ist Ice Station eine Mischung aus dem Inhalt des Filmes "Das Ding", gewürzt mit etwas "Akte X" und Spezialeinheiten. Grundsätzlich nicht so schlecht, wenn man diese Mischung mag. Der Autor Matthew J Reilly schafft es auch, die Geschichte spannend zu erzählen und die teilweise haarsträubenden Wendungen in der Geschichte sind, wenn man eine gewisse Toleranz für diese Dinge hat, sehr amüsant.
Ich nenne solche Bücher Trash Literatur, weil man sie nicht mehr als einmal lesen kann und nachher am besten entsorgt, sei es, daß man sie sprichwörtlich dem Altpapier überantwortet, sei es, daß man sie tauscht oder spendet.
Mir hat dieses Buch einige lange Stunden Flugreise kürzer gemacht und mich zum Schmunzeln gebracht. Abschließend muß man nochmals das Geschick des Autors bewundern, denn trotz all meiner Anmerkungen habe ich das Buch auf einen Satz ausgelesen.
Und das ist bei solchen dicken Wälzern ja ein ganz eigenes Qualitätskriterium...
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